0

Schweizer Nacktkünstlerin legt Eier

Die 32-jährige Schweizerin Milo Moiré sorgte an der Art Cologne für Wirbel: Sie legte an der Kunstmesse in Köln mit Farbe gefüllte Eier. Diese Aktion gefiel nicht allen Besuchern, wie aus dem Feedback einiger Leute auf Milos FB-Page zu entnehmen ist. Mit ihrer «PlopEgg»-Aktion an der renommierten Kunstmesse in Köln wollte Moiré ein Bild erschaffen, das «symbolisch für die Entstehung der Kunst stehen soll».

2

Auf alten AKWs lernt man kochen!

AKW Mühleberg Bern
Zukkihond kennt wohl jeder hier in Zürich und genau dieser Komiker betreibt nun für das AKW Mühleberg einen Parodie Account. Einerseits kann man von Zukkihund in Sachen Satire und Community Management noch einiges lernen, andererseits ist dieser Twitter Account teil einer Kampagne. Ende Mai stimmen die Berner über die Initiative «Mühleberg vom Netz» ab, welche die sofortige Stilllegung des AKWs verlangt.

0

#Tsüri hat jetzt eine WiFi-Antenne

.. und damit entlich gratis WiFi. Die Touristen können nun endlich ihre E-Mails verschicken, Grüsse aus Zürich versenden, bei Foursquare einchecken und fleissig ihren FB-Status mit “hello Zurich, hello WiFi” updaten. Zürich wird weltbekannt, geliebt und besucht. Und dies alles nur, weil der Hafenkran uns so schön mit Datenpaketen beliefert. Dank dieser phallischen Antenne ist Zürich nun endlich Stadt von Welt.

0

Gesponserter Blogpost: Streetview selber machen!

Mazda startet mit Voilà Ma Suisse eine Kampagne, wobei jeder selber Streetviewbilder schiessen kann. Die Streetview-Fahrzeuge stellt Mazda zur Verfügung. Jede der Strecken soll ein besonderes Gesicht der Schweiz zeigen. Interessiert? Einfach auf der Kampagnenseite Voilà Ma Suisse anmelden und eine Route auswählen.

Mazda

Die Bilder dieser Etappenfahrten werden anschliessend im Web vorgestellt. Und dieses Mosaik an Bildmaterial soll dann ein schönes Gesamtbild der Schweiz werden. M.E. eine schöne Kampagne, insbesondere dann, wenn zu den hinlänglich bekannten Klischeebildern neue, aussergewöhnliche Orte und einzigartige Menschen vorgestellt werden.

Hier schonmal ein Werbevideo mit The Human Jukebox, über die rsp. den wir hier auch schon bloggten:

Na, dann schauen wir mal. Vielleicht heisst es ja bald Challenge Accepted und dann nehme ich selber teil und fahre eine dieser Strecken ab.

.. und hier der ganze Werbeclip zur Mazda-Streetview-Aktion:

Voilà ma Suisse auf Youtube und Mazda auf Facebook.

0

Gripen: NEIN!

Klar brauchen wir Flieger. Theoretisch könnten wir gemeinsam mit unseren Nachbarn den Luftraum überwachen. Aber dies scheint wohl nicht möglich zu sein. Daher braucht das Schweizer Militär wohl neue Flieger.

Aber wollen wir wirklich für ein Flugzeug soviele Milliarden verschleudern? Für einen Flieger, der erst auf dem Papier (!) existiert?

Für einen Flieger, bei dem die NSA mitfliegt? Eher nicht. Ich habe selber Militär gemacht, ja, sogar fleissig Wolldecken gefaltet für Hilfswerke im Balkankrieg. Aber es geht nicht an, in Zeiten wo wir viele Arbeitslose haben oder Landsleute zu einem Hungerslohn arbeiten müssen, soviele Milliarden für ein derartiges Spassprojekt auszugeben.

Gripen Flugzeuge Militär

Ebenfalls sehr Lesenswert: Wie ich unfreiwillig PR für den Gripen machte!

>> Gripen Nein Page

0

Die Schweizer Version von “Supergeil”


Über die Werbekampagne “Supergeil” habe ich doch tatsächlich als einer der allerersten Blogger gebloggt. Und Freidrich Liechtenstein finde ich eh schon seit Kackvogel supergeil. Nun hat der Schweizer Früchteladen fruitstore.ch (Nein, dieser Online Shop verkauft keine Früchtchen, sondern Notebooks für Studenten) hat in den letzten Wochen ein Parodie des Supergeil Videos von EDEKA verfilmt. Zudem konnte „Bachelor“ Vujo auch für eine Szene gewonnen werden ;). Momentan ist das Früchtchen Vujo einfach überall ;).

0

Von Frühlingsputz bis Yoga

Seit einiger Zeit hört man Radiospots über das Züricher Start-Up Unternehmen Mila.com und bekommt auf den Straßen Zürich’s auch Flyer in die Hand gedrückt. Darin wird über eine Frühlings-Putzaktion geworben, in der das Unternehmen Mila bis zum 20 April professionelle Putzkräfte vermittelt und das für 3 Stunden Reinigung. Kosten soll dieser Service dann nur 50 CHF. Dies ist ein Ersparnis von 50%, bedenkt man, dass der eigentliche Preis bei 100 CHF liegt. Den Differenzbetrag von 50 CHF zahlt die Firma an die Dienstleister bzw. an die Putzfrau, sodass diese weiterhin das volle Geld bekommen. Eine wirklich tolle Aktion, wo beide Parteien profitieren.

Das mediale Interesse an Mila ist also gross. Was steckt dahinter? Die Mila AG wurde Mitte 2013 gegründet und dient als Marktplatz für Dienstleister und Verbraucher. Die Dienstleistungen reichen von Kosmetik bis hin zur Massage, von Reinigungsdiensten bis hin zu Kochkursen. Es gibt eigentlich fast nichts, was Mila nicht im Angebot hat. Es gibt sogar eine Kooperation mit dem Schweizer Telekommunikations-Unternehmen Swisscom.
Das Spezielle an dieser Plattform: Mila.com übernimmt die komplette Administration. Vom Buchungsprozess bis hin zur Bewertung der Dienstleistung.
Und warum ist Mila ein Gewinn? Meistens darf man ja auf den hiesigen Marktplätzen keine Dienstleistungen inserieren. Mila nicht, Mila hat sich auf Dienstleistungen spezialisiert. Und das Gute daran, die Dienstleistungen lassen sich bewerten.
Bleibt nun abzuwarten wie sich Mila durch die ganze Start-Up Szene durchsetzt. Aktuell bieten sie ihre Dienste in Zürich und Berlin an. Weitere Städte sind auch schon in Planung
Also dann…vielleicht gelingt Mila ja der große Coup 