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Archive for the ‘Kultur’

Visual Slam

Mai 19, 2013 By: Christian Mäder Category: Kultur, Kunst, Schweizer Künstler

Visual Slam
Gestern bin ich nach Basel gefahren. Und wenn ein Zürcher freiwillig nach Basel fährt, dann muss er schon einen guten Grund dazu haben. So war es. Mein Ziel: Das Visual Festival im Allgemeinen und der Visual Slam im Speziellen.

Bei diesem Anlass duellierten sich namhafte hörende und gehörlose Poetry- und Deaf-Slammer. Und ich kann euch einen sogenannten “Deaf Slam” nur empfehlen. Es ist ein tolles Erlebnis. Poesie in Gebärdensprache  zu “sehen” berührt anders als herkömmliche Spoken Word Veranstaltungen. Auf spielerische und oft auch sehr selbstironische und humorvolle Art und Weise lernte ich so eine andere Welt kennen, die eigentlich gar keine andere Welt ist. Sondern diesselbe Welt, einfach auf eine etwas andere Art wahrgenommen.

Die Slammer performten allesamt auf einem sehr hohen und professionellen Niveau. Speziell möchte ich noch die Atmosphäre in der offenen Kirche Elisabethen betonen. Eine wunderbare Kulisse für eine derartige Veranstaltung. Im Finale duellierten sich Joel Toggenburger und Renato Kaiser. Wobei sich letztgenannter die legendäre Flasche Whisky sicherte.

Wie wird eigentlich an einem Visual Slam applaudiert? Ganz einfach, Hände in die Höhe und schütteln. Voilà. Was gelernt.

vidualslam2

Deaf Slam Veranstaltungen sind rar. Ab und an finden in Winterthur welche statt. Das Visual Festival in Basel läuft noch bis am 1. Juni 2013. Und als Zugabe hier Ursus und Nadeschkin bei Giacobbo Müller: Gebärdensprache.

BRANDS- life long friends

Mai 18, 2013 By: n.n.m.s. Category: Digital, International, Kultur, Youtube-Ecke

Einige wenige der unzähligen bekannten blöd grinsenden Markttrabanten.

Plastik auf der Müllhalde

Mai 08, 2013 By: n.n.m.s. Category: Dokumentarfilm, Filme - komplett online, International, Kultur

An Auffahrt eine Ausfahrt zu unternehmen, klingt zwar nach faulem Kalauer, entspricht in die Tat umgesetzt aber sicher nicht der dümmsten Weise den anstehenden (allenfalls, je nach Lektürezeitpunkt, bereits laufenden) Feiertag zu verbringen. Die Prognosen (jetzt) (/allenfalls: die aktuelle Lage, draussen) dürften seitens der Feiertagsfeiernden/Unternehmungslustigen aber kaum das (verschollene) Wort Autowanderung zutage fördern (wie auch?). Da kann man auch daheim bleiben, „zu Hause vor den Bildschirmen“ – was ja mittlerweile überall ist – und sich konsumierend Gedanken – zum Beispiel über den Konsum – machen. Cosima Dannorizer gibt uns in ihrem Dokumentarfilm ein gutes – wohlklingendes – Stichwort zur berechtigten Klage über die aktuelle (in diesem Falle: Konsum-) Lage: geplante Obsoleszenz (mein obsoletes Wordprogramm kennt dieses Zungenbrecherwort nicht). Wetten, Daheimgebliebene, dass auch eure Übermittlungsmaschinen, auf die ihr gerade jetzt glotzt, von diesem Prinzip betroffen sind? Meine rauscht und flimmert.–

Kaufen für die Müllhalde heisst der Titel des obigen Films. Über die ‚Natur’ des entstandenen Mülls macht sich auch Werner Boote Gedanken:
Als „Zeitalter des Plastiks“ bezeichnet er die Epoche, die anfangs des 20. Jahrhunderts beginnt, andauert und an deren Konsequenzen wir (Natur, Tier und Mensch) noch lange Zeit zu beissen (kauen?) haben werden. Auf der Suche nach Plastik reist der Filmemacher durch die Welt, um festzustellen: Er ist überall – um und via Nahrungskette unlängst auch in uns. Die Kontamination ist global – keine schönen Aussichten…

Beibücher zu den Filmen sind bei Orange Press erschienen (ob Lektüren derselben lohnenswert sind, kann ich nicht beurteilen; meines Erachtens verdient das übrige Programm des Verlages eine (ganz ohne klimpernde Absichten) hiermit vollzogene Aufmerksamkeitslenkung).

Kaufen für die Müllhalde

Plastic Planet

6 Videos and a Map

Mai 06, 2013 By: Befelino Category: Film - Kurzfilm, Gadgets, Kultur, Kunst, Musik, Youtube-Ecke


Schulprojekt der Woche: Stopmotion-Video der Hunter College High School zum Cheers Elephants Song Leaves.

Google Streetview forever

Ein Junge und sein Atom. So nanonig gings glaub noch nie.

Gamin Breakin Bad

Ganz n übler May Day Clasher aus Seattle. Zum Glück hat er schon n Rivalen mit eigenem Whiskey!

GTA IV Blödsinn. Haupsache es braucht Zeit zum laden.
Na und jetzt? The “Map”? Kommt drauf an was du suchst.
……………………………..das,………………………
…………………….das………………………………..
……….oder.das…………………………………………

Heisses Eisen: Al-Namrood // Black Metal aus Saudi Arabien.

April 24, 2013 By: Matte Category: Kultur, Musik

In Saudi Arabien Metal zu spielen, ist nicht einfach aussergewöhnlich. Wenn’s dumm läuft, kann es einen den Kopf kosten. Und das im wörtlichen Sinn. Musik ist im Reich der Wahhabiten generell verpönt, westliche Musik verboten. Wird sie als anti-religiös eingestuft, droht der Tod durch Enthauptung, Erhängen oder Steinigen. Ziemlich Metal, könnte man sagen. Sich dieser Gefahr tatsächlich auszusetzen, ist aber allerdings schon eher selbstmörderisch.

Überzeugungstäter
Doch genau dies tun Mephisto, Ostron und Mudamer, die drei Mitglieder der Saudischen Black Metal-Band Al-Namrood: versteckt hinter Pseudonymen, in geheimen Kellerräumen, fern jeder Öffentlichkeit. In Saudi Arabien gibt es keine Plattenläden, keine Rock-Instrumente, keine Aufnahmestudios. All dies hindert die drei Überzeugungstäter nicht daran, dem Black Metal zu frönen und diesen mit Elementen aus der traditionellen nahöstlichen Musik anzureichern. Fünf CD’s gibt es bereits, alle erschienen sie auf dem kanadischen Label Shaytan Productions. Neben Gitarre, Bass und Drumcomputer (einen Black Metal-tauglichen Drummer gibt es in ganz Saudi Arabien nicht) hört man darauf zahlreiche weitere Instrumente wie die Oud, die Ney oder die Kanun. Klingt abgefahren, hört sich im Endeffekt aber ziemlich geil an. Offenbar haben die Jungs lange daran herumgetüftelt, die orientalischen Skalen der traditionellen Instrumente mit der herkömmlichen Tonleiter der Metal-Instrumente zu vereinbaren.


Track vom 2012er-Album «Kitab al Awthan», was soviel bedeutet wie Buch der Götzen.

Prä-islamische Geschichte
Der Name Al-Namrood geht auf einen legendären babylonischen Herrscher zurück, der sich selber als Gott sah. Frei übersetzt bedeutet er «der Ungläubige». Der wahhabitische Zorn würde keine Gnade kennen! Textlich setzt sich Al-Namrood mit der prä-islamischen Geschichte Arabiens auseinander und schafft damit ein Pendant zur europäischen anti-christlichen Tradition im Black Metal. Allerdings geht es hier nicht um plumpen Satanismus oder Anti-Islamismus, sondern um Kritik an Religion überhaupt und um die vertiefte Auseinandersetzung mit der eigenen blutgetränkten Geschichte. So schildern das die Bandmitglieder jedenfalls selber.


«Jaish al Namrood» ist die neueste Veröffentlichung und enthält re-masterte Versionen fünf alter Tracks.

Ich finde, Al-Namrood haben Unterstützung verdient. Nicht nur für ihren Mut, sondern auch für ihr doch sehr eigenständiges musikalisches Schaffen. Sämtliche CD’s sind direkt über www.shaytanproductions.com erhältlich – und dies erst noch saumässig günstig. Support our metal-brothers worldwide!

Daniel Picard

April 22, 2013 By: Befelino Category: Kultur

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Daniel Picard macht Fotos mit Spielzeug.

Mediengeschichtliches Intermezzo: Antennenradio 24

April 18, 2013 By: n.n.m.s. Category: Dokumentarfilm, Kultur, Zürich

Angesichts der musikalischen Ab-, Tief- und Hintergründe, die uns derzeit hier präsentiert werden, scheint mir gerade jetzt (als oberflächliche Abwechslung sozusagen) ein kleines mediengeschichtliches Intermezzo nicht unangebracht zu sein; ganz ohne Musik wird aber auch dieser Beitrag nicht daherkommen.
Der hier verlinkte Dokumentarfilm Jolly Roger rollt auf süffisante Weise (ob intendiert oder nicht, sei dahingestellt) die Geschichte des (Privat-) Radio 24 auf. Wir kehren zurück, in ein Zürich, das sich am Vorabend der 80er-Jugendunruhen, zumindest hinsichtlich des damaligen Radioangebotes, scheinbar einig war: Man ging auf die Strasse(n), um für Vielfalt zu protestieren – Radiokonsumvielfalt. Weil das aber nicht reichte, reiste man gar im Sonderzug nach Chiasso und von da per Car weiter über die Landesgrenze nach Como, wo sich das Sendestudio befand: flankierte Unterstützung vor Ort, die Schweizerflagge schwenkend.
R24pizzo_groppera

Gezeigt wird das imposante Antennenmonument auf dem Pizzo Groppera (140 Km Luftlinie vom Sendegebiet entfernt; „in relative[r] Nähe zur Stadt Zürich“, meint Wikipedia ), bei dessen Anblick der ehemalige Radiopirat Roger Schawinski ins Sinnieren gerät (dank ‚historischen’ Einspielungen wird übrigens ganz nebenbei deutlich, dass sich Giacobbos Parodie auf den jungen Schawinski bezieht: Die Stimme des Vorbildes war in jenen Pionierjahren nämlich wesentlich höher; was möglicher Weise aber auch tontechnisch begründet sein mag).
Anekdote reiht sich an Anekdote; man staunt über die (heutige) Medienprominenz (und Präsenz) der zahlreichen Erzähler. Die Liste ist lang, sie reicht von D. Wyler (zeitweiliger Schildwächter auf dem Pizzo) über Polo Hofer bis hin zum Publizisten und Elvis-Autor Matthias Ackeret (damals mit dem Sender Tutti Frutti, einem pendant en miniature, in Schaffhausen aktiv).

weiter geht’s hier:
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10
Teil 11
Teil 12
Teil 13
Heilige Verlinkungspiraterie!
p.s. ‘Nicht ganz ohne Musik’ habe ich eingangs versprochen: “you can get it if you really want” wäre der übliche verdächtige Song, den man hier anbringen müsste. Weil dies aber etwas gar plump wäre, setze ich hier als Schlusspunkt die folgende Radio(kurz)geschichte al italianità:

Makankosappo ist das neue Vadering

April 18, 2013 By: Befelino Category: Digital, Kultur

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Der neueste Fototrend aus Japan: Schulmädchen fotografieren ihre Superkräfte. Makankosappo wirkt irgendwie besser als Vadering.

Synth Britannia

April 11, 2013 By: n.n.m.s. Category: Dokumentarfilm, International, Kultur, Musik

Ein Lied fehlt noch auf Befelinos Thatcher-Songliste: Mogwai – George Square Thatcher Death Party. Solche Partys haben stattgefunden. Woher der Hass rührt, der zu derartigen „Freudenkundgebungen“ führt, könnt ihr zusammengefasst in diesem Artikel nachlesen.
Besonders (be-)merkenswert ist der letzte Abschnitt:

Auf die Frage, was denn ihr grösster Erfolg gewesen sei, antwortete Thatcher, als sie noch bei Sinnen war: «New Labour.» Damit hatte sie ausnahmsweise einmal recht: Ihre Nachfolger Tony Blair und Gordon Brown von der Labour-Partei haben durch noch weiter gehende Privatisierungen und Deregulierungen und den Verzicht auf eine Korrektur ihrer Entscheidungen den Thatcherismus überhaupt erst institutionalisiert. Thatcher hätte aber auch sagen können: «Die heutige Politik in Europa.» Denn der marktradikale Wahnsinn, dem sie zum Durchbruch verhalf, ist noch immer allgegenwärtig.

Gängig gekalauert: “Eisern war die Lady, eisig das gesellschaftliche Klima während ihrer Regentschaft” (und darüber hinaus). Es war kalt draussen; unterwegs in sicheren Autos sah man hinter den Scheiben menschenleere Geisterstadtkulissen vorbeiziehen: “Deconstruction Time”, in beschleunigtem Tempo der ‘kompetitiven’ Welt entgegen.
Einher mit der sozialen Kälte und den gesellschaftlichen Umbrüchen ging die Popularisierung der Synthesizermusik. Der sehenswerte BBC-Dokumentarfilm Synth Britannia zeigt, wie unterschiedlich (von Ignoranz, Anpassung bis Protest) die Musiker auf die gesellschaftlichen Kontexte reagierten. Der Film beginnt allerdings in der Praetatcherära mit Science-Fiction und den bereits damals schon fahrenden Kraftwerk…

Fotoreisen, Fotoweisen

April 05, 2013 By: Mark Schreier Category: Digital, International, Kultur

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Die Fotografie fasziniert mich seit Kindstagen. Mit Wehmut denke ich an die sonntäglichen Fotonachmittage im kleinen familiären Kreis zurück. Die Verwandten brachten gleich stapelweise ihre meist ledernen Alben mit, gut sortiert und mit knappen Legenden versehen. Bei Kaffee und Kuchen wurde stundenlang gezeigt, geblättert und kommentiert. Exklusive Schnappschüsse von Reisen, in damals noch exotische Länder; Perspektiven auf selten bis nie Gesehenes.
Tempi passati! Fast alles hat sich verändert, doch geblieben ist die Passion, denn noch immer präsentieren wir uns gegenseitig das Festgehaltene, wahrscheinlich gar mehr als jemals zuvor. Wo? Überall und jederzeit, doch vor Allem auf den entsprechenden Plattformen im Internet, also auf Bildschirmen. Die Eindrücke haben sich vervielfacht – die Geschichten haben sich verdichtet. Nicht nur Tante Esther und Onkel Wendolin waren auf Kuba, sondern mittlerweile auch Leute aus der Bekanntschaft, wie Daria und Serafin (Hochzeitsreise), Claudette oder Klaus (ich meinerseits war diesen Januar dort, auf den fotografischen Spuren der Vorausgereisten sozusagen): Parallelgeschichten/Parallelansichten und doch individuell, einzigartig und erzählenswert.
Bei all dieser Bebilderung verspüre ich – und mit mir gewiss auch viele Andere – das Bedürfnis die Fotografien, zumal die wirklich besonderen, zurückzuholen. Das heisst, tatsächlich wieder greifbar zu machen, diese wortwörtlich in die Hand nehmen zu können, sei’s in Form eines klassischen Albums, eines Fotobuches, als Kalender oder als Grossdruck. Der Möglichkeiten gibt es unzählige, also nicht nur die klassischen, wie ein Besuch auf colorfotoservice zeigt, sondern auch solche, die einem nicht auf Anhieb in den Sinn kommen. Tante Esther zum Beispiel wird gerührt sein und sich freuen, über die Uhr mit dem kubanischen Bildmotiv – meinem eigenen Reiseschnappschuss – der unverkennbar auf den ihrigen verweist. Was damals war, ist nach wie vor aktuell: Die gemeinschaftsstiftende Kraft der Fotografie!–

Yuri Member

April 03, 2013 By: n.n.m.s. Category: Kultur, Musik, Schweizer Künstler, Zürich

Nicht nur in die Ferne verweisen wir gerne, denn siehe höre, das Gute ist so nah: Getauft und kaufbereit liegt seit ungefähr einem halben Monat das Album Do von Yuri Member da. Für eine Blitzkaufempfehlung ist es zu spät; nicht aber für einen nachhal(l)tigen Donnerschlag. Und à propos von wegen: „Du willst dazu gehören?“ – „Ich will hören!“ Und zwar:

Songs that sound like songs, and music that sounds like music.

Live im El Lokal:
Hold On
Dillingham
Clearwater
The Revenge Of The Lawn

Tim Burgess & Asia Argento: “Ours”

März 26, 2013 By: n.n.m.s. Category: International, Kultur, Kunst, Musik

tagesaktuell, dauerhaft schön! Nicht nur “Ours”, sondern auch die Duettballade “Le Sacre du Printemps”. Hierüber Anton Newcombe (gar mit Wort an Ort und Stelle):

she did a remix for tim burgess,i also did one.i told her i thought her track was quite good,and that we should write in Italian and French and make people very happy for a long time.so we did. and so we will.

Erfreuliche Konstellationen, schöne Aussichten…

Noceans ‘waves and other spills’

März 24, 2013 By: n.n.m.s. Category: International, Kultur, Musik

Vor nunmehr fast zwanzig Jahren, die Zäsur: „Per sofort sind im Proberaum die Erdungsstecker an sämtlichen Verstärkeranlagen zu entfernen!“ sprach der Songwritter und Frontmann einer, laut Lokalpresse, aufstrebenden Band. Grund: „Die großen Musiklabels hören uns ab und klauen mir MEINE Melodien, um diese an opportunistische Retortenkünstler zu heften und daraus unglaublichen Profit zu schlagen!“ Das Verdutzen seitens seiner Mitmusikanten war groß. Die (portierte) Nummer 2 der Band, in Sachen Liederschreiben aber das eigentliche „Genie,“ entgegnete empört: „Wenn wie du behauptest all dieser musikalische Dünnschiss tatsächlich aus deiner Feder stammt, dann ist Nameless VI ab sofort Geschichte!“ So war’s denn auch. Der unspektakuläre Weg des Frontmanns (verkürzt): Zurück zur Akustikgitarre und von dort ins Verstummen.
Mittlerweile hat sich die Mentalität bekanntlich gewandelt, so dass, sobald ein Anschluss vorhanden, alles – jede Melodie, etc. – in die Wolken (die Metapher des ‚global village’ hat man ja stillschweigend, wohl auch aufgrund der übermäßigen Dorftrottelei, begraben und durch wirkungsmächtige Bilder aus dem meteorologischen Bereich – ‚Shitstorm’ lässt grüssen – ersetzt) fließt. Paradiesische Zustände für Korporationen (würde wohl auch der oben erwähnte Frontmann bestätigen). Jenseits des Korporationen und der allgemeinen Verschmutzung der ‚magischen Kanäle’ fördert die Lichtgemeinschaft aber auch globale Kooperationen zu Tage, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. ‘Waves and other spills’ heisst der Song der aus dem australischen Adelaide stammenden Band Noceans, zu welchem der Illustrator Jon Carling (im fernen Oakland, Kalifornien) einen passenden Clip collagiert hat. Wenn’s mir recht ist, ist darin unter Anderem der Bomberflug aus ‚Dr. Strangelove’ zu sehen.
Dennoch, als positives Fazit: Nicht bloß unsere Angst ist global…

StreetMindz.com meets Jurassic 5

März 15, 2013 By: Christian Mäder Category: Kultur, Musik, Youtube-Ecke


Taufrisch, soeben hochgeladen: Die Kollegen Zlatko und Jerry von StreetMindz.com haben gemeinsam mit mit Akil (Jurassic 5) ein echt geiles Vid gedreht. Dumpfe, groovige Beats und eine gehörige Portion Streetdance aufs Weekend! Das Video kommt im eleganten Instagram-Retro Look daher, ganz grosses “iLike”! Läuft bei mir grad auf eternal replay.

#Old School

♥ Jurassic 5

Die Gefahren des Beatboxin’

März 14, 2013 By: Befelino Category: Dokumentarfilm, Kultur, Youtube-Ecke


Der australische Beatboxer Tom Thum zeigt mögliche Gefahren des auch heute noch verbreiteten Phänomens des Beatboxin’ auf. Enjoy resposibly.
Das Problem gibts allerdings schon seit früher: Talkin’ bout my t-t-tsch-t-t-tschenereischen


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