Wer den Tod fürchtet, kann das Leben nicht geniessen.
Carpe diem!–
Dead Skeletons
Situationsgeschichten, Positionsgeschichten, Konstanten…
Auf- und Abbruch; ab- und aufräumen, seit jeher.
…quasi neu das Musikvideo – neuinterpretiert der Song.
Nicht nur in die Ferne verweisen wir gerne, denn siehe höre, das Gute ist so nah: Getauft und kaufbereit liegt seit ungefähr einem halben Monat das Album Do von Yuri Member da. Für eine Blitzkaufempfehlung ist es zu spät; nicht aber für einen nachhal(l)tigen Donnerschlag. Und à propos von wegen: „Du willst dazu gehören?“ – „Ich will hören!“ Und zwar:
Songs that sound like songs, and music that sounds like music.
Live im El Lokal:
Hold On
Dillingham
Clearwater
The Revenge Of The Lawn
Ein gutes Stück zum Feierabend: “Hey!” (*cut*)…
tagesaktuell, dauerhaft schön! Nicht nur “Ours”, sondern auch die Duettballade “Le Sacre du Printemps”. Hierüber Anton Newcombe (gar mit Wort an Ort und Stelle):
she did a remix for tim burgess,i also did one.i told her i thought her track was quite good,and that we should write in Italian and French and make people very happy for a long time.so we did. and so we will.
Erfreuliche Konstellationen, schöne Aussichten…
Cooles Video von “Roll the Dice” zum Song “Calling all Workers” für das 2011 Album “In the Dust”.
Eine Mischung aus dem Mann & dem Ross ohne Namen? Selber entscheiden…
Vor nunmehr fast zwanzig Jahren, die Zäsur: „Per sofort sind im Proberaum die Erdungsstecker an sämtlichen Verstärkeranlagen zu entfernen!“ sprach der Songwritter und Frontmann einer, laut Lokalpresse, aufstrebenden Band. Grund: „Die großen Musiklabels hören uns ab und klauen mir MEINE Melodien, um diese an opportunistische Retortenkünstler zu heften und daraus unglaublichen Profit zu schlagen!“ Das Verdutzen seitens seiner Mitmusikanten war groß. Die (portierte) Nummer 2 der Band, in Sachen Liederschreiben aber das eigentliche „Genie,“ entgegnete empört: „Wenn wie du behauptest all dieser musikalische Dünnschiss tatsächlich aus deiner Feder stammt, dann ist Nameless VI ab sofort Geschichte!“ So war’s denn auch. Der unspektakuläre Weg des Frontmanns (verkürzt): Zurück zur Akustikgitarre und von dort ins Verstummen.
Mittlerweile hat sich die Mentalität bekanntlich gewandelt, so dass, sobald ein Anschluss vorhanden, alles – jede Melodie, etc. – in die Wolken (die Metapher des ‚global village’ hat man ja stillschweigend, wohl auch aufgrund der übermäßigen Dorftrottelei, begraben und durch wirkungsmächtige Bilder aus dem meteorologischen Bereich – ‚Shitstorm’ lässt grüssen – ersetzt) fließt. Paradiesische Zustände für Korporationen (würde wohl auch der oben erwähnte Frontmann bestätigen). Jenseits des Korporationen und der allgemeinen Verschmutzung der ‚magischen Kanäle’ fördert die Lichtgemeinschaft aber auch globale Kooperationen zu Tage, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. ‘Waves and other spills’ heisst der Song der aus dem australischen Adelaide stammenden Band Noceans, zu welchem der Illustrator Jon Carling (im fernen Oakland, Kalifornien) einen passenden Clip collagiert hat. Wenn’s mir recht ist, ist darin unter Anderem der Bomberflug aus ‚Dr. Strangelove’ zu sehen.
Dennoch, als positives Fazit: Nicht bloß unsere Angst ist global…
Musikvideos der Woche. Fast wie früher auf MTV:
- Sad Feel- EIKO
- I.R.O.K. – all my children
- She past away – Kasvetli Kutlama
- PROXY – Red Juke
- Dent May – Best Friend
beide singen. Musik für den Feierabend (also, je nach Aufrufzeit, später). Dass diese gainsbourgsche “Rockoper” u. A. Air beeinflusst hat, ist offenohrig
unüberhörbar.
Sur le Quai from Savoir Faire on Vimeo.
„Sur le Quai“ von der französischen Synthpopband The Bewitched Hands. Für die farbenprächtige, frische Animation sorgte der (die?) Künstler(in?) Sanghon Kim in Zusammenarbeit mit dem Pariser Studio Machine Molle.
Handsome Furs – “What About Us” from stereogum on Vimeo.
Handsome Furs‘ Musikvideo: Nackte tätowierte Mädchen, ungezügelter und schneller Teppichsex, homoerotische Liebe in freier Natur und buschige Angelegenheiten. “What About Us” bietet reichlich ansehnliches Material, um sich den Morgen zu versüssen.
(via)
Royksopp – Tricky Two (Official video) from jimmy ahlander on Vimeo.
Wir verstehen alle nicht, warum Royksopp einen Videowettbewerb veranstalten, anstatt ihre Videos selbst zu drehen. Hier jedenfalls das neue und offizielle Video zu Tricky Two.
Und ja, die Gewinner des Wettbewerbes gibt’s auf dem Blog Hurkunde.
The Strange Death Of Liberal England – Lighthouse (acoustic)
Die Band mit dem ollen Namen (So hiess ein Buch von George Dangerfield) meldet sich zurück und präsentiert ihr neustes Album: Drown Your Heart Again. Diverse Musik-Blogs werden in kommenden Tagen neue Videoclips veröffentlichen (unplugged). Der Sound erinnert teilweise an Arcade Fire.
Hier gibt es übrigens noch “einen kurzen Film über The Strange Death Of Liberal England”, eine Art Mini-Doku zur Entstehung des Albums:
Ein kurzer Film über ‘Drown Your Heart Again’
Und für die Buchhaltung: MySpace, Webseite.




