Visual Slam

Visual Slam
Gestern bin ich nach Basel gefahren. Und wenn ein Zürcher freiwillig nach Basel fährt, dann muss er schon einen guten Grund dazu haben. So war es. Mein Ziel: Das Visual Festival im Allgemeinen und der Visual Slam im Speziellen.

Bei diesem Anlass duellierten sich namhafte hörende und gehörlose Poetry- und Deaf-Slammer. Und ich kann euch einen sogenannten „Deaf Slam“ nur empfehlen. Es ist ein tolles Erlebnis. Poesie in Gebärdensprache   zu „sehen“ berührt anders als herkömmliche Spoken Word Veranstaltungen. Auf spielerische und oft auch sehr selbstironische und humorvolle Art und Weise lernte ich so eine andere Welt kennen, die eigentlich gar keine andere Welt ist. Sondern diesselbe Welt, einfach auf eine etwas andere Art wahrgenommen.

Die Slammer performten allesamt auf einem sehr hohen und professionellen Niveau. Speziell möchte ich noch die Atmosphäre in der offenen Kirche Elisabethen betonen. Eine wunderbare Kulisse für eine derartige Veranstaltung. Im Finale duellierten sich Joel Toggenburger und Renato Kaiser. Wobei sich letztgenannter die legendäre Flasche Whisky sicherte.

Wie wird eigentlich an einem Visual Slam applaudiert? Ganz einfach, Hände in die Höhe und schütteln. Voilà. Was gelernt.

vidualslam2

Deaf Slam Veranstaltungen sind rar. Ab und an finden in Winterthur welche statt. Das Visual Festival in Basel läuft noch bis am 1. Juni 2013. Und als Zugabe hier Ursus und Nadeschkin bei Giacobbo Müller: Gebärdensprache.

Christian Mäder

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6 Gedanken zu „Visual Slam

  • 19. Mai 2013 um 17:47
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    Irgendwie geht es mir ähnlich wenn ich nach Zürich fahre. Nur aus trifftigen Gründen 🙂

    Spannende Veranstaltung gleich mal schauen ob ich mir das auch noch einrichten kann.

  • 20. Mai 2013 um 19:24
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    Werde dich informieren falls ich was höre. Lieber Gruss und danke für den Comment.
    Christian

  • 22. Mai 2013 um 16:29
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    Merci, schöner Bericht. Glaube, rund 250 Leute waren auch in ähnlicher Meinung. Der Höhe- und Schlusspunkt des Festivals am 1. Juni wird mindestens genau so toll sein. Mit Gebärden-Performance-Wettbewerb für Erwachsene und Kinder versuchen wir die Grenzen zu sprengen und dazu viele andere Attraktionen in und neben der Kirche sind vielversprechend. Also nochmals nach Basel 🙂

  • 23. Mai 2013 um 16:19
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    scheisse alter, warum spart ihr euch nicht solch aussagen über basel? zürcher hirne sind entweder mit scheisse, gold oder koks gefüllt. oder wie soll man damit umgehen?!!!

  • 31. März 2016 um 17:59
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    I thuhogt finding this would be so arduous but it’s a breeze!

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