textös 1: Katja Lange-Müller – Böse Schafe

Wie ich ja kürzlich  bloggte, weilte ich in den Bergen zwecks Literatur und Wellness. Also nicht nur aus Spass, sondern ich wollte ein paar gewichtige Vordenker treffen. Literatur ist die Axt, Liebe, ein weites Feld. Ich besuchte das Literaturfestival in Leukerbad. Und ich habe einige Bücher mitgebracht. Eigentlich lade ich mir die Dinger ja auf den Kindle, aber olfaktorisch und von der Haptik her kommen die elektronischen Bücher einfach nicht ganz an die physischen Holzmedien heran. Daher kaufte ich ‚konservativ‘ ein. Das erste Buch, das ich in der BONZ Serie „textös“ empfehlen möchte, ist von Katja Lange-Müller. Ich lese selten Liebesgeschichten, aber diese hier ist voll von Spannung, unglaublicher Dynamik und absolut süffisant geschrieben. Ich bin noch nicht ganz durch, da die Zugfahrt von Leukerbad nach Zürich einfach nicht ganz der Länge des Buches entsprach. Aber schon jetzt kann ich diese Geschichte herzlichst empfehlen. Böse Schafe war übrigens für den Deutschen Buchpreis 2007 nominiert. Die Berlinerin begeisterte an der Lesung in Leukerbad mit ihrem Berliner Dialekt vollends – für ein Autogramm hat’s auch noch gereicht:

boeseschafe

Christian Mäder

BITLAKE | Content Distribution

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