Sollen wir Starbucks boykottieren?

Dazu würde ich hier doch niemals aufrufen. Aber die Frage wird drüben bei RonOrp schon heftigst diskutiert. Gemäss 20 Minuten bezahlt Starbucks in der Schweiz praktisch keine Steuern. Ausser Löhne halt. Aber was für welche. Und dass ihr Kaffee angeblich Fair Trade sein soll, ist doch nur Augenwischerei. Darüber habe ich schon vor Jahren hier auf BONZ   sinniert. Aber jetzt erstmal das Wort Boykott bei Wikipedia nachschlagen:

Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das eine Person, eine Personengruppe, ein Unternehmen oder ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird. Heute steht der Boykott allgemein für eine Verrufserklärung oder Ächtung durch Ausdruck einer kollektiven Verweigerungshaltung.

Ich frage mich nun: Wären die Starbucksfilialen in Zürich geschlossen, was wäre wohl dort?

Boutique? Vynil-Plattenladen? Schuhgeschäft? Bankfiliale? Bäckerei? Apple Store? Zahnarztpraxis? Malergeschäft? Migrolino? Tankstelle? Regionales Arbeitsvermittlungszentrum? Museum?

Was meinst Du?

Nachtrag: Link zu Artikel in der NZZ

Christian Mäder

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