Rückblende: Pastetli

Pastetli
…damals, als food porn noch eine Angelegenheit der Imagination war

Es ist durchaus vorstellbar, dass das obige Gericht Eingang in die (deutschschweizerische) Literatur gefunden hat. Denkbar, dass es in Richard Reichs Ovoland aufgetischt wird oder dass es dessen Turnlehrer in der Mensa serviert bekommt. In Peter Bichsels Beizen dürfte es auf dem Wochenmenüprogramm stehen. Pedro Lenzens Goalie wird die Speise kennen, ebenso wohl Peter Sarbachs Albin. Gut möglich, dass es von Stahlberger besungen oder von Gabriel Vetter betextet worden ist. Aber: Mangels Lektüren und leckendem Gedächtnis sind dies bloss Spekulationen. Die Motivgeschichte dieses Diminutivs vergangener kulinarischer Zeiten müsste erst noch geschrieben werden.

n.n.m.s.

Kompost und Komposita.

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