Musikhinweise 2

Gerne stelle ich hier einige der MusikerInnen vor, die ich diesen Sommer gerne hörte. Die Liste ist weder stilistisch, thematisch, chronologisch oder sonstwie sinnvoll geordnet und sicher nicht abschliessend. Auch werde ich die KünstlerInnen nicht im Detail vorstellen, dafür gebe ich ein zwei Links an. Sämtliche KünstlerInnen wurden glaubs bisher noch nicht auf BONZ vorgestellt.

    Caribou


Anfangen möchte ich mit dem Kanadier Dan Snaith alias Caribou, der 2010 mit dem Album Swim bekannt wurde. Seine aktuelle Platte heisst Our Love. Ich kann beide empfehlen. Er mischt in seinem Kellerstudio kühne Soundcollagen aus diversen modularen Syntie-Effekten. Die Live-Umsetzung wird im Nachhinein besprochen. Ein unprätentitöser, sympathischer Musiker. Wahrscheinlich kennst du den Hit Odessa. –> Soundcloud
Vielleicht könnt ihr Tickts gewinne auf Waschon.

    FKA twigs


Weiter gehts mit der 1988 geborenen Tahliah Barnett alias FKA twigs aus England. Da ist momentan ein riesen Hype rum entstanden. Ihr R’n’B kommt recht verstörend und düster daher. Die Musik ist bisweilen wüst verfremdet und überraschend. Empfehlen kann ich eigentlich alles, was sie bisher gemacht hat: EP1, EP2 und die LP1.

    Girl Band


Von der Girl Band aus Dublin kann man leider keine Platten kaufen. Diese wurden nur in kleiner Auflage produziert. Schade, denn diese Band hat Energie. Entdeckt habe ich sie bei Crackajack (Danke!) und stelle mich voll und ganz hinter das Zitat: „Wie Gang of Four zu ihren besten Zeiten!“. Hören kann man sie auf Bandcamp.

    All Girl Summer Fun Band


Die 60s-Girl-Pop-Revival-Band All Girl Summer Fun Band aus Portland hatten ihr gleichnamiges und bestes Album 2002 herausgebracht. Eine Perle für Freunde des einfachen, punkigen weiblichen Gesanges. Entdeckt habe ich es erst jetzt. Macht eine Zeit lang Spass, ist aber glaubs nichts für die Ewigkeit.

    Trixie’s Big Red Motorbike


Als Anfangs der 80er der Post-Punk seine düsteren Runden durch das Königreich zog machten zwei Geschwister auf der Isle of Wight so ziemlich das Gegenteil. Jane und Marc Litten alias Trixie’s Big Red Motorbike machten glasklaren, wolkenweichen und federleichten Pop. Für Freunde von Belle & Sebastian. –> Youtube-Playlist

    The Remains


1966 kam die The Remains-LP. Bis heute ein kleines Wunderwerk der 60er, das nur wenig Beachtung fand.

    Thomas Dolby

https://www.youtube.com/watch?v=phLumH_0ZII
Auch erst dieses Jahr habe ich die Platte The Golden Age Of Wireless von Thomas Dolby aus dem Jahr 1982 kennengelernt. Ein multimediales Synthie-Pop-Konzeptalbum mit Gastmusikern von XTC, Talk Talk etc. Besser als die Bowie Alben zu der Zeit. Ein Funky Mad Scientist des Elektropop eben… Poetry in Motion!

    NEW MUSIK


New Musik war eine eine englische Syntie-Pop-Band um den Songwriter und Produzenten Tony Mansfield aus England. Sie hatte nicht wirklich Erfolg, hat aber ein paar gute Songs hinterlassen, z.B. auf dem Album From A to B.

    Human Sexual Response


Noch so eine (diesmal 80er) Band aus Boston. Es gibt grad mal 2 Alben von Human Sexual Response. Ist aber wahrscheinlich alles Part of Natures Plan. Früher geiler Post-Punk.

    The United States of America


The United States of America nahmen 1968 eine einzige perfekte Krautrock/Spacerock-Platte auf. Habe ich dieses Jahr wiederentdeckt. Einfach nur geil, was die da veranstalten!

    Amebix


Angeblich sind Amebix eine der ersten Crush-Punk-Bands. Auf jeden Fall eine böse Sache.

    CAN – Ege Barmyasi

https://www.youtube.com/watch?v=tjqzYtLJTGg

Also bei Can bin ich mir nicht ganz sicher, ob bicht schon jemand mal irgendwas verlinkt hat hier. Ist auch n schwieriger Suchbegriff. Muss man immer Krautrock ranhängen oder den Albumtitel oder sowas. Aber an sowas haben die wohl damals noch nicht gedacht. An was sie wohl gedacht haben? Als sie z.B. das Album Ege Barmyasi spielten. Auf jeden Fall macht es Eindruck. Soviel, dass z.B. Stephen Malkmus, der alte Sänger von Pavement, neulich eine Neuinterpretation des Albums aufgenommen hat.

Led Zep:-)
und entlassen wirst du mit ner ganzen Menge Liebe! (Rough mix with vocal, kam auch dieses Jahr)

Befelino

Schreibt über Kultur, Musik und Filme.

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