DIY Pop: Das neuste Musik-Genre der Welt

So, jetzt erfinden wir mal gleich hier ein neues Genre: DIY-Pop. So einfach geht das jawohl, ab sofort darf dieser Begriff überall eingeführt, mitbenutzt und bis zur leeren Worthülse abgelutscht werden. Aber was ist DIY-Pop genau? DIY-Pop ist handgemacht. DIY-Pop darf dennoch elektronisch daherkommen. DIY-Pop ist Opensource. Jeder darf mitmachen, niemand wird ausgeschlossen. DIY-Pop ist Schweiz, DIY-Pop ist europäsch, DIY-Pop ist international. Hm.. vielleicht müssen hier die BONZ’sche Musikspezialisten noch ein wenig weiterhelfen in der Definition dieses neuen Genres, bis wir dann einen Wikipedia-Eintrag verfassen können. Ich bin mir jedoch sicher dass hier Neues entsteht und oft ist der Mainstream nur ein paar Klicks entfernt.

Und hier präsentiere ich eine erste Platte, die man in das Genre DIY-Pop einordnen könne: SISSY FOX. Eine Mischung aus Zürich und Lugano, ja in der Musik geht das dänk! Sissy Fox schickten mir ihre Scheibe „Skip The Universe“ — Ungefragt, fast unerhört – jedoch nicht ungehört; Danke.
sissifox

Und hier meine DIY-Kritik: Leichtf(l)üssiger Kosmos, bisschen Soul, Pop und Punk — eine tanzbare und pfeifbare Verarbeitung des alltäglichen Ãœberdrusses. Aber warum Sissy Fox? Kunstfigur, Alter Ego oder einfach Bandname? Neue Realitäten enstehen aus den unterschiedlichsten Einflüssen und so ist „Skip The Universe“ eine abenteuerliche Synthese aus Elektropop, Spoken Word, Dub und eben Soul geworden. Die Musik könnte den Einen oder Anderen an Ariel Pink, Skip&Die, Peaking Lights oder Maximum Joy erinnern. Und müsste ich die Scheibe in eine musikalische Schublade stecken, würde ich wohl den Fichenschrank und öffnen und da die Kiste die mit „DIY-Pop“ beschriftet ist hervorklauben und diese intergalaktische Scheibe da verstauen; um sie für die nächste Reise im Space Shuttle wieder auspacken zu können. Passt jedenfalls bestens in #Tsüri Clubs wie La Catrina, Hive, Helsinkin undso.

>> Sissy Fox auf Spacebook
>> Sissy Fox im Cypherspace

Foto (c) CC 3.0 by-sa | und ja isch imfall kei Mac oder Windows im Hintergrund 😉

Nachtrag: Ich möchte an dieser Stelle eine Inspirationsquelle und wohl DIE Begründer des DIY-Pop Genres verlinken: Tim & Puma Mimi.

Christian Mäder

BITLAKE | Content Distribution

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