Konzertbericht: Terrorgruppe

Als man hörte, dass die Terorgruppe nochmals die Blechdosen-Songs in Clubs schmeissen, war der Gig in der Hafenkneipe auch schon ausverkauft. Kein Wunder! In der Kapitalisten-Hauptstadt hat sogar der  anarchististe Punk eine Kreditkarte, um Tickets online zu bestellen.
Obwohl die Hafenkneipe eine raue See gewohnt ist, musste sie heute doch einem aussergewöhnlichen Punkrock-Sturm standhalten. Die kleine Hafenkneipe war bis zum letzten Platz gefüllt. Band und Publikum waren zum äussersten entschlossen. High-Noon abends um 8! Die Spannung wurde nach alter Blechdosen-Tradition mit „Nazis im Haus“ gebrochen. Schon vor dem ersten Refrain wurde ich vor und zurück geschubst und meine Hosen hatten sich schon bis zu den Knien mit Bier vollgesogen. Endlich wieder mal ein richtiges Konzert!

 © Tobias Marti
 © Tobias Marti

Jetzt war 2 Stunden Terror-Sound in Blechdosen-Konfiguration angesagt. Und zwar streng nach Protokoll Inkl. allen faulen Sprüchen – sofern sich Frontmann MC Motharfucker noch dran erinnerte und seine Lesebrille nicht beschlug. „Same procedure as every year, James!“

 © Tobias Marti
 © Tobias Marti

Um den Mitsingspass noch zu vergrössern, legt die Band normalerweise Songtexte auf. Nicht aber in Zürich. Die Kopiergebühren waren einfach zu hoch! Scheiss Kapitalisten Haupstadt!

 © Tobias Marti
 © Tobias Marti, links im Bild 😉

Das Blechdosen-Prozedere war aber auch so den meisten Fans bestens bekannt. Der Fangesang sass, das Bier floss, die Stimmung und die Temparatur stieg und die Songs, welche die Terrorgruppe spielte, waren tighter als der Arsch eines 14-jährigen Strassenstrichers (Sorry, ich zitiere hier nur).
A propos 14-jährig: Drummer Kid Katze feierte an diesem Montag Geburtstag! Geschenkt bekam er die beste maschinell gefertigte Schwarzwäldertorte, die es im Umkreis von 7 Metern zu kaufen gab. Aber wenn man auf der Bühne eh schon Jever säuft, kommt’s ja auch nicht mehr darauf an.

 © Tobias Marti
 © Tobias Marti

Man könnte hier jetzt noch einiges über den Gig schreiben. Das bringt aber nix. Wer  gestern da  war, hat einen epischen Konzertabend mit der Terrorgruppe erlebt. Und alle anderen können hier noch ein paar Fotos angucken und sich grün und blau ärgern, weil  sie nicht dabei waren.

 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti
 © Tobias Marti

Vielen Dank liebe Terrorgrupp und kommt bald wieder – oder besser gesagt: FICKT EUCH IHR ARSCHLÖCHER UND SPIELT WEITER!!!

 

Märä

Stieg einst von den hohen Glarner Bergen herunter in die Häuserschluchten Zürichs, um sich todesmutig in die Konzert-Locations in der Umgebung zu stürzen. Was dabei alles so passiert, liest man jeweils hier auf Bonz.ch. Ausserdem hört man mich ab und zu beim besten Radiosender der Welt: toxic.fm!

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