Musikhinweise 9

Läuft bei mir zum Osterhasen:

Post Pop Depression. Iggy Pops 23. Album mit dem Kyuss-Gitaristen Josh Homme. Very cool.

Hier die Story, wie’s zum Song American Valhalla kam:

Hey Colossus, eine Band aus dem Dreieck London-Somerset-Watford hat noch 2015 grad 2 Alben herausgegeben: In Black and Gold und Radio Static High. Finde beide spannend.

Ach ja. Die Nerven. Out. Sympatische Semi-RAF-Aussteiger-Partyband aus Stuttgart. So n Bisschen 90er. Werden glaubs recht gehypt. Aber jedenfalls bringen sie auch Dreck. Nicht zu verwechseln mit Tocotronic.

A propos Jon Spencer Blues Explosion: Habe mir am Konzert in der Fabrik ihr neuestes Tape angeeignet: Freedom Tower. Immernoch was der Name verspricht.

Partybaby hat 2 Lieder. Keine Ahnung wer das ist. Aber mega.

Habe mir diese Woche im Jama die Native North America Vol. One-Compilation gekauft. Es lohnt sich, den Eskimo-Liedern zu lauschen. Da hat es Perlen Folk Perlen darunter wie sie Neil Young nicht besser hingekriegt hätte. Aber auch Country und Rock; alles zwischen 1966-85. Stellvertretend für die Samm lung singt hier Willy Mitchell mit der Desert River Band „Kill’n Your Mind“

Viel schlaue Musik wurde mir in letzter Zeit nicht zugeschickt. Vielleicht erwähnenswert wäre noch Sumo aus Genf.

Und einfach so mal zwischendurch gibts hier „I’m a little Teapot“ mit einem Metaldrummer.

Wer sich gerne durch alte Tapes mit Compilations wühlt, findet hier Hundreds of ’90s Rave & Jungle Cassettes und hier 637 Gigabytes Of Jazz. Um nur einige wenige Grosse zu benennen: Willie The Lion Smith

Die Death Grips sind eine Band, die gerne mal alles anders macht. Gefällt mir deswegen. Zum Beispiel mit dem Projekt Elevator Grips, wo sie ihre sonst leicht agressive Musik mit Microsofts Soundsmith in Fahrstuhlmusik verwandeln. Also vorher:

und nachher:
Elevator Grips by Elevator Grips

Kannte ich nicht: Punk Ursprünge der Beasty Boys. Wobei die schon immer sehr vielseitig unterwegs waren.

Kleine Spielerei zwischendurch:

Find ich ja schon fantastisch, was die Rechner heutzutage so alles können. Da schlägt doch Google DeepMind den besten Go Spieler der Welt und niemand weiss wieso. Und da gibt es plötzlich Computer-Visualisierungen, die dem ein oder anderen bekannt vorkommen könnten, die man aber dem Computer so nicht zugetraut hätte. Den Sound zum folgenden Video kann man sich sparen. Aber die Visuals!

Und damit wir nicht mit üblem Sound abschliessen, weil du zu faul wars, entgegen meiner Empfehlung im obigen Video die Lautstärke runterzudrehen. Travy Bryant

Ausserdem hab ich grad den Film Theory of Obscurity über die Residents geschaut. Mit viel Vergnügen.

Und noch n Francesca Belmonte Cover aus eigener Küche

Befelino

Schreibt über Kultur, Musik und Filme.

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