Sonisphere am Samstag: ein bisschen voller

Ich wäre heute ja gerne früher ans „Sonisphere Allmend Rockt“ gekommen. Wirklich. Aber meine Openairhosen waren nach gestern leider erst am späten Nachmittag wieder trocken. Und was hattet ihr so für Ausreden, um nicht wieder allzu früh in den Regen stehen zu müssen?
Um ca. 18 Uhr war ich dann wieder auf der Allmend und wurde von einer Warteschlange vor dem Haupteingang begrüsst, die wahrscheinlich erst in Nidwalden wieder aufhörte. Heute war eben alles ein bisschen voller (ja, auch die Besucher).
Gestern konnte man sich noch gemütlich den Weg um die Schlammpfützen suchen, heute merkte man es meist erst, wenn man schon mitten in der Sauce stand. Weil aber heute tatsächlich die Sonne schien, war es eigentlich auch egal, dass der Boden 3cm weicher war als gestern.
Während ich zum erstbesten Bierstand watete, zelebrierten Slayer gerade das kontrollierte Zersägen ihrer Gitarren.
Die Anleitung zum selber-sägen gibt’s hier von Kerry King gleich persönlich:

Nach Slayer war es höchste (ja wirklich!) Zeit für einen WC-Stopp. In der Pissoir-Abteilung führten diese 4-er-Pissoir-Plastik-Dinger (Fachjargon: Dixi Uri) gerade eine selbständige (Piss-)Wassershow auf. Heute war eben alles ein bisschen voller (ja, auch die Besucher).

 

Überlaufende Pissoirs am Sonisphere
Überlaufende Pissoirs am Sonisphere

Jetzt wurde es aber Zeit für Rammstein, welche zum Konzert-Auftakt gleich mal 4 rote Teletubbies vom Bühnendach sprengten.

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Sonst hat man aber bei Rammstein auch schon mehr Pyro-Einsatz gesehen. Abgesehen davon war die Show von Rammstein wie gewohnt genial, zum Glück heute auch laut genug und Til Lindemann ungewohnt publikumsnah (1x das Wort „Luzern“ und 1x „Merci“).
Zum Abschluss gab’s noch den Engel und die 50’000 Besucher suchten sich langsam den Weg nachhause und quetschten sich in die Züge. Heute war eben alles ein bisschen voller (ja, auch die Besucher).

Märä

Stieg einst von den hohen Glarner Bergen herunter in die Häuserschluchten Zürichs, um sich todesmutig in die Konzert-Locations in der Umgebung zu stürzen. Was dabei alles so passiert, liest man jeweils hier auf Bonz.ch. Ausserdem hört man mich ab und zu beim besten Radiosender der Welt: toxic.fm!

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