Farben: Schwarz

Man muss ja vielleicht gar nicht mit der Tür ins Haus und so… durchs Fenster ist höchstwahrscheinlich der bessere Plan. Unerwartet, da rechnet keiner mit. So ähnlich funktioniert das auch bei Farben/Schwarz. Wenn man denkt: ja, jetzt, kapiert, nimmt das auf einmal eine Wendung, die war vorher gar nicht abzusehen. Und dann steht man da. Alles anders. Und irgendwie doch wieder nicht.

Dabei legen die das gar nicht drauf an. Nichts Gewolltes, keine Sucherei nach etwas, das noch nie da war. Eigentlich immer grade raus. Oder halt mal um die Ecke, also durchs Fenster. Aber auf einmal sind dann halt die Momente da, die man am Ende ja doch sucht und haben will. Irgendwas, was man erstmal nur selbst hört. Und sonst keiner. Was Neues im Bekannten. Die eine Zeile, die im Ohr klebt, die Melodie, die auch ne Stunde später noch am Hirn nagt. Songs aus einem Guss aber voll von Brüchen, Kehle immer an der Grenze und manchmal auch drüber weg. Dauernder Ritt auf Messers Schneide.
Aber kein Griff, nur Klinge.

Farben/Schwarz

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AnnA

♥ musix und serienjunkie

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