Erster Schultag für klein ZOA

Während alle anderen grossen Schweizer Openairs bereits schon im Spenderleber-Empfänger-Alter sind, hat das  Zürich Openair grad mal den Chindsgi hinter sich und freute sich mit seinen 6 Jahren gestern auf den ersten Schultag!
Dummerweise hatte der Abwart den Schulhausschlüssel irgendwie verhühnert. Darum brauchte es vor dem Eingang erst mal ganz viel Geduld. Und Sonnencreme.
Aber nach knapp 2 Stunden anstehen war man dann doch drin im cool druchgestylten Musikzimmer ohne Dach.
Das Openair-Gelände war nett eingerichtet, das Wetter perfekt und die grüne Wiese lud zum chillen ein. Das ganze war so gemütlich, dass die Musik selber fast zur (lauten) Hintergrundbeschallung verkam.

So halbwegs vor die Bühne drängeln mochte man sich erst bei den Foals. Dazu nutzten sie einen alten Instinkt eines jeden Menschen aus, der einem sagt: „Wenn du ein helles Licht siehst, geh hinein“.

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Die Foals hatten sich von Kim Jong-Un einen Atombomben-Blitz ausgeliehen (Die Nordkoreanischen Cashless-Bezahlterminals, die meistens nicht auf Anhieb funktionierten, gab’s wahrscheinlich gratis dazu). Kurz gesagt: Man wurde blind vom Licht und taub vom Bass. Oder wie Werner so schön sagt: „Das muss drücken im Gesicht!“

Man kann ja über viele Details des Zürich Openairs rummeckern, aber bei Sound und Licht haben sie Power ohne Ende.
Das sieht man übrigens auch in Dielsdorf so:

Dabei ging das Beat-Dropping erst so richtig los! Und zwar mit Die Antwoord aus Südafrika. Die musikalische Version einer Fremdschäm-Dokusoap. Man kann dazu entweder daneben stehen und den Kopf schütteln oder man kann sich in den Pit schmeissen und voll abgehen. Nur eines kann man nicht: Die Show nicht beachten. Und darum haben Ninja, ¥o-Landi Vi$$er und DJ Hi-Tek nach wie vor Erfolg mit ihrer ZEF-Show.

Wem die Milz bis dahin noch nicht gerissen ist, konnte sich dann noch in den Dance-Tents vergnügen.

Heute geht’s weiter am ZOA unter anderem mit Amy Macdonald, Jack Garratt oder den Chemical Brothers. Tickets für einen coolen Openair-Sommerabend hat’s noch an der Kasse.

Märä

Stieg einst von den hohen Glarner Bergen herunter in die Häuserschluchten Zürichs, um sich todesmutig in die Konzert-Locations in der Umgebung zu stürzen. Was dabei alles so passiert, liest man jeweils hier auf Bonz.ch. Ausserdem hört man mich ab und zu beim besten Radiosender der Welt: toxic.fm!

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