„So what?“ Slampapi Marc Smith im Pfauen

Poetry Slam Erfinder und US Slam Poet Marc Kelly „Slampapi“ Smith ist in Zürich performt am Samstagabend ein Poetry Showcase im Pfauen.

Ohne ihn gäbe es keine Hazel Brugger, keine Lara Stoll, kein Gabriel Vetter und vielleicht nicht mal Pedro Lenz. Das heisst, es gäbe sie schon, aber sie wären vielleicht Musiklehrerin, Augenärztin, Buchhalter oder Mechaniker… hätte Marc Smith im Sommer 1986 – vor 30 Jahren – nicht den Poetry Slam erfunden, wären unsere Schweizer Slam-Helden nie auf die Bühnen dieser Welt gekommen.

Smith ist aber nicht nur Netzwerker und Veranstalter sondern auch einer der besten Slam Poeten Amerikas. Das beweist er auch mit seinen 67 Jahren am kommenden Samstag im Schauspielhaus bei der Advent Slam Poetry Show. Mit dabei sind da übrigens auch Simon Chen, Jens Nielsen, Team Interrobang, Yusuf Rieger (Berlin) und Louise Kenn (Leipzig). Das wird gross, keine Frage.

Die Wahl Trumps hat ihn und die ganze US Slam Szene geschockt, Smith spricht von Widerstand, gestern Abend in einer Beiz im Kreis 5. Widerstand, den man mit Worten leisten will. Er spricht vom internationalen Slam Poetry Netzwerk, von gemeinsamen Auftritten, von Festivals, die er realisieren will – um die Werte hochzuhalten, die Trump gerade mit Füssen tritt. Der Mann ist immer noch so voller Tatendrang wie am ersten Abend damals im Green Mill in Chicago, als der erste Poetry Slam stattfand. Das ist gut so – solche Menschen kann Amerika jetzt gebrauchen.

Am Samstag ist er also mit seinen Texten im Pfauen, er wird das Publikum wegflashen mit seiner unglaublichen Ausdruckskraft! Ein Fest wird es werden im Pfauen, ein Fest der Poesie.

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