Digital Signage: Die sinnvolleren Display Ads

Bannerwerbung im Internet oder eben sogenannte Display Ads sind ein seltsames Phänomen: Auf fast allen Webseiten blinken und flimmern sie uns an. Doch eigentlich sind diese Werbeanzeigen eine komplette Kopie aus dem Print. Entwickelt haben sich diese Banner über Jahre hinweg nicht wirklich und wenn, dann nur Punktuell: Mittlerweile enthalten diese Anzeigen auch Bewegtbild wie Videos. Andere sind gar interaktiv oder enthalten Like-Buttons von Facebook und dergleichen. Dennoch, so richtig passen diese Plakat-Kopien einfach nicht ins Internet.

Sie konnten sich nur solange halten, da die Verlage diese Anzeigen verkaufen und vor allem weil sich diese Anzeigen so pflegeleicht und automatisiert ausspielen lassen. Allerdings sind die Tage der Bannerwerbung im Internet gezählt. Die Kunden werden mündig und fangen an Programme und Extensions wie AdBlocker zu nutzen, welche diese antiquierte Werbeformate auf elegante Art und Weise ausblenden. Es wäre besser gewesen, hätten die Entscheidungsträger damals nicht einfach Bekanntes aus dem Print ins Web kopiert. Denn das Web bietet neue Funktionalitäten. Nun, wie weiter mit den Display Ads?

Soviel sei verraten: Es gibt Orte, da gehören Display Ads hin. Digital Signage nennt sich das. An diesen Orten darf ruhig physikalische Werbung digitalisiert werden. Ja, an gewissen Orten und mit etwas Cleverness wirken digitale Werbedisplays extrem verkaufsfördern. Nämlich besonders dann, wenn die richtigen Anzeigen direkt am Verkaufspunkt platziert werden.

Digital Signage

Digital Signage

Darunter versteht man verkaufsfördernde Werbescreens und Werbedisplays. Insbesondere die grossen LED-Billboards gehören dazu. Aber nicht nur und das ist genau der Punkt, die Screens und damit digitale Werbeanzeigen erobern die Welt. Beispielsweise in „toten Zeiten“ wie beim betanken des Wagens ist jeder Kunde empfänglich für Unterhaltung und somit Werbung. Oder beim Anstehen auf der Post, Bank oder Gemeindeschalter.

Werbung darf Nutzen stiften

Machen wir uns nichts vor, „klassische“ Bannerwerbung im Internet ist lästig und stört den Leser oft massiv in der Usability. Das ist doch kein gutes Umfeld, um eine Markennamen zu platzieren. Denn dieser leicht negative Effekt färbt damit auch auf den beworbenen Brand ab.
Werbung darf den Empfänger auf keinen Fall stören. Im Gegenteil, Werbung soll einen konkreten Nutzen stiften.

Der richtige Ort: Wirksamkeit um vielfaches höher

Verkaufsfördernde Werbedisplays und Media Screens dienen nicht nur als DEKO-Element, sondern entfalten vermehrt ihre Wirkung auch genau da, wo es entscheidend ist: Am POS, dem Point Of Sale. Denn geschickte Kommunikation am Verkaufspunkt kann den Umsatz massiv steigern. Hierbei wird digitale Werbung zur richtigen Zeit am richtigen Ort ausgespielt.
Bezahlt ein Kunde beispielsweise eine Tankfüllung Benzin an der Tankstelle, läuft zeitgleich auf einem digitalen Mediascreen oder direkt auf der Bezahltheke ein Werbevideo für einen Schokoriegel. Aber auch dezentere Werbeformen gehören die Zukunft: Produktdispenser, Prospekt oder Regalelemente. Angereichert mit Displays und LEDs.

Eine gute Lösung an moderner und insbesondere digitalen Werbeformen bietet die Bachman Display AG.

2 Gedanken zu „Digital Signage: Die sinnvolleren Display Ads

  • 7. März 2017 um 15:33
    Permalink

    Aus meiner Sicht werden die Displays erst richtig interessant, wenn sie mit dem Smartphone eines Nutzers verknüpft werden können und man weitere Kundendaten daraus gewinnen kann. Das Stichwort „Interaktion“ ist für mich der entscheidende Begriff bei diesem Thema.

    Grüße

    Jürgen

  • Pingback: Digitale Werbung bewegt - muss aber auch überzeugend sein

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