Überlebensstrategien für die Feiertage

Weihnachten und Silvester rücken in greifbare Nähe. Die Feiertage sind neben unseren Geburtstagen die wahrscheinlich wichtigsten Feste im Jahr und mit Eifer, Vorfreude und sinnlicher Stimmung wird vorbereitet, eingekauft, gekocht und.. stopp! Sinnlich? Wohl eher stressig!
Für viele Menschen ist Weihnachten purer Stress. Überfüllte Kaufhäuser, quengelige Kinder, Geschenkewahnsinn und Familienstress machen Weihnachten für den einen oder anderen zum Albtraum. Es gibt sogar Menschen mit Weihnachtsphobie.

Strategie Nummer 1: Realistisch bleiben

Psychologen haben herausgefunden, dass der eigentliche Grund für Weihnachtsfrust bei unrealistischen Erwartungen liegt. Zum einen haben wir idealisierte Kindheitserinnerungen an das Fest, zum anderen wird uns von der Werbung und den Medien vorgegaukelt, dass alles perfekt sein muss. Der perfekte Baum, der perfekte Braten, die perfekten Geschenke und alle sind total glücklich. So ein Quatsch. Das ist völlig unrealistisch, denn keiner ist perfekt und muss es auch nicht sein. Also sollte man sich seine Zeit gut einteilen, nicht allen Verpflichtungen nachgehen, Zeit zum Entspannen und Genießen einplanen und einfach nicht jeden Weihnachtsquatsch mitmachen.

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Strategie Nummer 2: Im Zweifel zu Hause bleiben

Ist der Familienstress garantiert vorprogrammiert? Werden bei den Eltern jedes Jahr wie immer alle eingeladen, obwohl man sich einfach nicht gut versteht und spätestens nach zwei Gläsern Glühwein gehässige Kommentare wie Wurfgeschosse durch den Raum geschleudert werden? Ach Leute, ich bleibe einfach zu Hause. Weihnachten soll ein schönes Fest sein, und da darf man sich auch aussuchen, mit wem man feiert. Und wer lieber zu Hause bleibt, der hat auch Recht. Das Internet-Portal Gutscheinsammler hat in einer Erhebung herausgefunden, dass viele Menschen aus Angst vor Stress lieber Bringdienste mit kulinarischen Köstlichkeiten beauftragen und Netflix und Amazon sorgen für die nötige Unterhaltung. Warum auch nicht?

Strategie Nummer 3: Im Zweifel unter Menschen gehen

Weihnachten kann gerade für Singles schnell in depressive Stimmung umschlagen. Hat man sich im gleichen Jahr auch noch unglücklich getrennt, ist die schlechte Laune vorprogrammiert. Hier sollte man unbedingt vorbeugen und auf gar keinen Fall an Weihnachten alleine zu Hause sitzen. Im Vorfeld mit Freunden Termine abklären. Wer ist auch Single, wer hat auch keinen Bock auf heuchelnde Familienweihnacht? Weihnachten bei den Eltern oder Großeltern kann übrigens ganz besonders unglücklich verlaufen, wenn man unter dem Weihnachtsbaum ständig gefragt wird, warum man noch keine/n Freund/-in hat oder warum man sich denn trennen musste. „Der/die war doch so nett!“. Solche Fragen und Bemerkungen kann man im Vorfeld eingrenzen, indem man Heilig Abend das Pflichtessen absolviert und sich dann verabschiedet und mit Freunden in der Kneipe trifft. Wer gerade keine Single-Freunde parat hat, die an Weihnachten lieber frei als verpflichtet sein möchten, wird sicher im Internet fündig. Das wird garantiert ein spannender Heiligabend.

Strategie Nummer 3: Auch mal Nein sagen

Man muss nicht auf 342 Weihnachtsfeiern gehen. Man muss auch nicht 5 Geschenke pro Person kaufen und diese müssen auch nicht alle tierisch kreativ und individuell sein. Man muss nicht dort feiern, wo man sich nicht wohl fühlt. Gerade in der Weihnachtszeit fühlen sich viele Leute Veranstaltungen und anderen Menschen gegenüber verpflichtet, und stressen sich bei dem ganzen Programm tierisch. Die Lösung ist so einfach wie genial: Nein sagen.

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