Narcos: Serie über Pablo Escobar

Zu den beliebtesten Produktionen von Netflix in den letzten Jahren gehört ohne Zweifel die Serie „Narcos“. Die Produktion, die sich mit der Geschichte des Drogenhandels in Kolumbien beschäftigt, überzeugt nicht nur durch seine herausragenden Schauspieler. Durch die Authentizität und die verschiedenen Handlungsstränge kann der Zuschauer das Leben der Protagonisten und der Antagonisten aus den verschiedensten Blickwinkeln verfolgen. Selbst Figuren wie der berühmte Drogenkönig Pablo Escobar werden erst von ihrer menschlichen Seite präsentiert – um direkt im Anschluss die bittere Realität ihrer Handlungen zu zeigen.

Worum geht es in der Serie Narcos?

Bei der Produktion von Netflix wird vor allem der Aufstieg der professionellen Drogenhändler in Kolumbien beleuchtet. Als eine der Hauptfiguren in der Serie gilt dabei Pablo Escobar, gespielt von Wagner Moura, der sich von einem kleinen Schmuggler zum am meisten gesuchten und gefürchteten Drogenkönig in dem Land entwickelt. Nachdem die ersten Erfolge verzeichnet werden, wird in der Serie auch gezeigt, wie sowohl die kolumbianischen Behörden als auch die amerikanischen Dienste versuchen, seiner habhaft zu werden und den lukrativen Handel und Schmuggel von Kokain in die USA zu stoppen. Vor allem die Zusammenarbeit der DEA-Agenten Javier Peña und Steve Murphy spielen dabei eine besondere Rolle. Sie sollen Escobar und seine Mittelsmänner ausfindig machen und so das Imperium stoppen.

Ab der zweiten Staffel geht es vor allem um die Jagd der kolumbianischen Behörden nach Escobar. Nicht nur sie, sondern auch die Amerikaner haben ein Interesse daran, das weitere Wachstum seines Handels zu stoppen und dafür zu sorgen, dass keine weiteren Drogen in die USA geschafft werden. Auch die internen Konflikte unter den Drogenhändlern spielen eine Rolle. Hinrichtungen, Attentate und politische Intrigen werden zu wichtigen Waffen im Kampf um Einfluss und das Geld aus dem Handel mit den Drogen. Dadurch wurde es auch nach dem Ende der Handlunge mit Escobar möglich, eine weitere Staffel der Serie zu produzieren, die sich vor allem mit dem Guerilla-Krieg in Kolumbien und den Aufstieg der Kartelle beschäftigt.

Narcos: Seasons 2

Wie gut ist Narcos und ist die Serie sehenswert?

Erst einmal überzeugt die Serie vor allem durch die Leistung der Schauspieler. Auch hier hat Netflix eher auf unbekannte Gesichter gesetzt oder zumindest auf Schauspieler, die bisher nur in wenigen Produktionen zu sehen waren. Eines der bekanntesten Gesichter ist mit Sicherheit das von Pedro Pascal, der schon in Game of Thrones mit seiner Rolle überzeugen konnte. Dadurch, dass die Serie in Kolumbien gedreht wurde und historische Orte als Kulissen nutzt, ist die Authentizität gegeben. Die Serie kombiniert Action, Thriller und politische Intrigen hervorragend miteinander und beleuchtet nicht nur den reinen Aufstieg der Drogen, sondern auch das private Leben der Protagonisten. Durch diese Mischung gelingt es, sich auch mit Personen bzw. Charakteren verbunden zu fühlen, die durch ihre Taten und ihre Denkweisen eher nicht dafür geeignet sind.

Narcos hat eine große Fanbasis bei den Produktionen von Netflix und die Ankündigung einer dritten Staffel wurde sehr positiv aufgenommen. Wer sich für Drama-Serien mit einem hohen Maß an historischem Hintergrund interessiert, dürfte mit der Serie Narcos perfekt bedient werden.

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