Jack Reacher: Kein Weg zurück

In „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ kehrt Tom Cruise in der Rolle des ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher auf die Leinwand zurück. Die Fortsetzung des 2012 erschienen ersten Teils basiert auf dem Roman „Die Gejagten“ von Lee Child und lief im November 2016 in den deutschen Kinos an und ist jetzt auch als Download erhältlich.

Jack Reacher – Trailer

Plot

Zeitlich gesehen spielt dieser Thriller vier Jahre nach den Geschehnissen des ersten Teils. Reacher begibt sich an seine ehemalige Arbeitsstätte – eine Militärbasis in Washington – um sich dort mit seiner Nachfolgerin Major Susan Turner (Cobie Smulders) zu treffen. Die jedoch befindet sich im Gefängnis und wird des Landesverrats bezichtigt. Im Vorfeld hatte Turner Ermittlungen bezüglich verschwundener Waffen des Unternehmens Para Source in Afghanistan angestellt. Die Ermittler wurden erschossen, in Turners Wohnung befand sich belastendes Material. Reacher wittert augenblicklich eine Verschwörung, hat aber andere Sorgen: Er wird wegen Mordes verhaftet, gleichzeitig behauptet Candice Dayton, Reacher sei der Vater ihrer 15-jährigen Tochter Samantha und strebt eine Vaterschaftsklage an. Vor seiner Inhaftierung nahm Reacher noch Kontakt zu dem Mädchen auf, wurde dabei allerdings von Para Source, die ihn bereits im Visier haben, beobachtet.

Während der Verlegung in das Militärgefängnis gelingt Reacher die gemeinsame Flucht mit Major Turner, die fortan von Para Source und der Militärpolizei gejagt werden. Samantha, deren Pflegeeltern von Reacher und Turner ermordet aufgefunden werden, wird von Reacher mitgenommen. Auf der Flucht deckt das Trio nach und nach eine Verschwörung großen Ausmaßes auf. So hat es den Anschein, dass Para Source Waffen an afghanische Aufständische verkauft, die ursprünglich in die USA zurückgeführt werden sollten. Reacher treibt einen Augenzeugen auf, der die Geschäfte von Para Source beweisen kann. Bei der Übergabe des Zeugen an die Militärpolizei geraten sie jedoch in einen Hinterhalt, in dem der Zeuge getötet wird.

[SPOILER ALERT – wer das Ende noch nicht wissen möchte, soll diesen Artikel überspringen]
Das Trio begibt sich anschließend mit Verstärkung aus Reihen der Militärpolizei zur Basis des Unternehmens, wo an diesem Tag eine Lieferung rückzuführender Waffen eintreffen soll. Wider Erwarten befinden sich jedoch Waffen in den Kisten aus Afghanistan und die Anschuldigungen gegen Para Source scheinen unbegründet zu sein. Reacher jedoch nimmt eine der Waffen und zertrümmert sie auf dem Boden: In jeder Waffe befinden sich Pakete voller Opium und Para Source wird des Drogenschmuggels überführt. Gleichzeitig wird die im Hotel wartende Samantha von Söldnern des Unternehmens angegriffen und es kommt zum finalen Showdown, in dem Reacher seine Gegner ausschalten und das Mädchen retten kann. Im Anschluss stellt sich heraus, dass Reacher nicht ihr Vater ist, sie versprechen aber Kontakt zu halten.

Kritik

Bereits der erste Teil von „Jack Reacher“ überzeugte weder Kritiker noch spielte er in den Kinos großen Gewinn ein. Das Sequel schließt sich dem leider an und wirkt insgesamt noch flacher. Fans von Tom Cruise und Verfechter des klassischen Actionfilms kommen dennoch auf ihre Kosten: Zwar ist der Schauspieler nicht mehr der Jüngste seiner Zunft, dreht aber nach wie vor die meisten seiner Stunts selbst und hat wenig von seinem Charme eingebüßt. Die Story hingegen wirkt zu sehr durchinszeniert, wartet ohne große Überraschungen auf und lässt das gewisse Extra vermissen. Schade ist auch, dass zwischen Reacher und der taffen Turner so gar nichts funkt. Eine Frau, die den so eisern und unnahbar wirkenden Titelhelden ein wenig aus dem Konzept bringt, würde den Film um eine interessante Note reicher machen.

Jack Reacher: Kein Weg zurück Fotos

Paramount Pictures

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