Zum Festival mit dem Camper

Als leidenschaftlicher Festivalgänger kennst du das bestimmt: Nach der Anreise folgt der Zeltaufbau. Hättest du jetzt einen Camper dabei, könntest du dir das Aufbauen des Zelts sparen und es dir in deinem Festival-Gefährt gemütlich machen. Vorteilhaft ist das auf jeden Fall, denn hier hast du nicht nur einen überdachten Schlafplatz, sondern auch im besten Fall eine eigene Toilette. Wie sich Festivalgänger so ein cooles Mobil für das nächste Event beschaffen, erfährst du hier.

Konzert
Beim Festival gehört das Zelten dazu. Die Übernachtung im Camper ist eine bequeme Alternative.

Verkauf und Geldbeschaffung

Wenn du mit einem Camper in diesem Jahr zum Openair Frauenfeld oder doch lieber nach Wacken fahren willst, musst du dir diesen natürlich erst mal beschaffen. Grundsätzlich ist es ratsam auf ein gebrauchtes Exemplar zurückzugreifen, sodass du hier nicht den vollen Kaufpreis bezahlst. Um zusätzlich ein bisschen Kapital für den neuen Camper zu erhalten, kannst du beispielsweise auch dein Auto verkaufen, um den erhaltenen Preis in das neue Festivalmobil zu investieren. Damit du hierbei alles richtig machst, erklärt der folgende Ablauf, wie du dein Auto in drei einfachen Schritten verkaufst.

1. Schritt

Im ersten Schritt nimmst du Kontakt über die Ankauf-Hotline auf. Um dieses Prozedere schnellstmöglich zu absolvieren, legst du dir die Eckdaten des PKWs bereits zur Seite und gibst sie entspannt am Telefon durch. Dazu gehören unter anderem das Modell, die Marke, das Baujahr und der Kilometerstand.

2. Schritt

Im zweiten Schritt wird der beschriebene PKW durch Experten bewertet und schließlich erhältst du ein Angebot.

3. Schritt

Wenn das Angebot für dich passend ist, verkaufst du den PKW, indem du einer Abholung desselbigen zustimmst. Bei der Übergabe unterschreibst du den Vertrag, übergibst den Schlüssel und bekommst den vereinbarten Preis für den PKW.

VW Bus
Geniesse mit deinem Camper die Freiheit auf vier Rädern beim Festival.

Anschaffung des Campers

Nach dem Autoverkauf hast du das passende Kleingeld für den Camper zusammen, sodass du dir das Festivalauto mit deinen Freunden zulegen kannst. Entweder hast du ein bestimmtes Modell vor Augen oder du suchst online nach einer fahrbaren Inspiration. Wichtig: Vorher das gute Stück sichten und nicht blind kaufen. Dabei sind ähnliche Kriterien zu beachten wie beim Verkaufen deines Autos. Von Baujahr über Kilometerstand bis hin zum allgemeinen Zustand solltest du alles unter die Lupe nehmen. Außerdem lohnt es sich Angebote zu vergleichen, um beispielsweise ein preiswertes Modell in sehr gutem Zustand zu erhalten und nicht das Erstbeste zu wählen. Leg dir ein Budget fest und stelle – realistisch – auf, welche Eigenschaften der Camper erfüllen sollte. So kannst du deine Camper-Suche perfekt begrenzen.

Aufbereitung des Campers

Ist der Camper erst einmal gekauft, steht noch ein bisschen Arbeit an, denn du musst das gute Stück noch etwas aufbereiten, damit er festivaltauglich ist. Zu allererst sollte der Camper von aussen gereinigt werden. Hierbei bieten sich viele unterschiedliche Produkte zur Reinigung und zur anschliessenden Pflege an. Immerhin willst du mit einem echten Glanzstück vorfahren – also Schwamm, Schlauch und Co. verwenden, um den fahrbaren Untersatz wieder herauszuputzen. Wer möchte, kann anschliessend kleine Lackschäden ausgleichen. Das ist natürlich kein Muss.
Nach Aussen, kommt Innen. Den Innenraum gilt es komplett zu reinigen, da du hier schläfst. Alles, was du nicht brauchst, räumst du raus, damit du genug Platz für das Festival-Equipment hast. Polster, Kochnische und WC – sofern vorhanden – reinigst du am besten mit antibakteriellen Reinigungsmitteln, um auf Nummer sicherzugehen. Schlechte, alte Gerüche entfernst du im Laufe dieser Putzaktion ebenfalls. Ansonsten nutzt du klassischen Raumduft oder Raumdeo, um die schlechte Luft im Camper zu vertreiben.

Vorbereitung für das grosse Event

Der Camper ist nun gereinigt und in einem guten Zustand. Nach der Säuberung erfolgt der Einbau. Durch das Entfernen von unterschiedlichen Teilen, auf die du gut verzichten kannst, hast du Platz für deine persönlichen Favoriten gewonnen. Entweder sorgst du für einen gemütlichen, grosszügigen Schlafbereich oder du fügst einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen hinzu. Mit ein bisschen Geschick funktioniert sogar beides. Wenn das Festival-Mobil vor allem als Stauraum genutzt wird, kannst du es im ursprünglichen Zustand belassen und deinen mobilen Packesel beladen.

Um dem Camper den letzten Schliff zu verpassen, fügst du noch kleine Details hinzu. Beispielsweise ein Poster vom Festival, einen Plan mit den Konzertzeiten der Bands oder kleine Fahnen mit den Logos der Musiker. Darüber hinaus ist es wichtig daran zu denken, dass die ganze Zeit über musikalische Untermalung gegeben ist. Ein MP3-Player und die richtigen Boxen sorgen hier für Unterhaltung – schon vor dem Festival auf der Reise dorthin. Nach der individuellen Verschönerung folgen die technischen Details. Der Motor sollte überprüft, Öl und Wasser nachgeschaut und gegebenenfalls gewechselt werden. Vor der endgültigen Abreise misst du außerdem noch den Reifendruck sowie natürlich das Profil.

Beer
Durst löschen und Hunger stillen: Wer beim Festival mit einem knurrenden Magen unterwegs ist, ist selbst schuld.

Diese Gegenstände packst du in jedem Fall ein

Bald geht es los – allerdings hast du noch eine wichtige Aufgabe vor dem Start deines bevorzugten Events: Deine Packliste abarbeiten. Um dir ein bisschen zu helfen, gibt’s nochmal eine Zusammenfassung der Gegenstände, die du auf jeden Fall einpackst:

 

  • Toilettenpapier und Feuchttücher
  • Snacks und Getränke
  • Geld für das ein oder andere Merchandise-Produkt
  • Bettdecke, Kissen, Schlafsack und Co.
  • Ladekabel für Kamera oder Handy
  • Gas für die Kochnische
  • Seife und Duschgel
  • Kleidung für mehrere Tage

Darüber hinaus gibt es natürlich auch ein paar individuelle Dinge, die du einpacken musst oder willst. Aber diese genannten Basics sollten nicht fehlen.

Vorteil beim Übernachten und Feiern im Camper

Die Vorteile des Campers liegen klar auf der Hand.

  • Schutz: Beispielsweise vor der Witterung.
  • Komfort: Wie im Schlafzimmer zuhause, ohne störende Zelthitze oder Instabilität.
  • Dusche und Toilette: Perfekt für alle, die das Festival-Leben lieben, aber keine Lust auf die dort herrschende Ausnahmesituation in Puncto Körperpflege haben.
  • Kühloptionen: Bier, Softdrinks und Co. bleiben so angenehm kalt.
  • Kochnische: Eine grosszügige Ausstattung macht es möglich ganz entspannt im Inneren des Campers zu kochen, wenn kein Bedarf an den Festival-Essensständen besteht.

So kann das nächste Festival kommen, du bist in jedem Fall optimal gewappnet.

Bilder:

Pixabay @Free-Photos (CC0 Creative Commons)
Pixabay @ TheoRivierenlaan (CC0 Creative Commons)
Pixabay @ Alexas_Fotos (CC0 Creative Commons)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

X