Black Mirror 5

Black Mirror gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Serien auf Netflix. Bisher konnten Fans der Serie vier Staffeln genießen, in denen unterschiedliche Themen und Zukunftsszenarien thematisiert wurden. Seit dem 5. Juni gibt es auf Netflix nun die fünfte Staffel der Erfolgsserie. Mit lediglich drei Folgen fällt die neue Staffel zwar etwas kurz aus, eigentlich kann man bei 3 Folgen ja fast nicht von einer „Staffel“ reden. Dennoch dürfen sich Freunde der Serie auf interessante und spannende neue Folgen freuen.

Die fünfte Staffel von Black Mirror beschäftigt sich mit Virtual Reality und Sex

Vor einiger Zeit überraschte Netflix die Fans mit einer interaktiven Folge von Black Mirror. Nun ist sehr überraschend die fünfte Staffel erschienen. In der fünften Staffel werden dem Zuschauer wieder spannende Themen präsentiert. In der ersten Folge der neuen Staffel geht es beispielsweise um ein Computerspiel, in das die Protagonisten der Serie direkt eintauchen können. Zwei langjährige Freunde nutzen diese Möglichkeit und erleben „interessante“ Dinge. Das Spiel erinnert übrigens seht stark an Street Fighter.

Die zweite Folge thematisiert eine Taxifahrt, die eine überraschende Wendung nimmt. Der Taxifahrer arbeitet für eine Taxi-App, die der heutigen App „Uber“ ähnelt. Innerhalb der Folge kommt es zu spannenden Dialogen und unerwarteten Auswirkungen der Handlungen der Protagonisten.

In der dritten Folge der neuen Staffel geht es um eine Schülerin, die nicht sehr beliebt ist sowie eine erfolgreiche junge Sängerin. Die Schülerin ist ein großer Fan der Sängerin und bekommt eine neuartige Puppe der Sängerin geschenkt, mit der sie interagieren kann. Im Verlauf der weiteren Folge hat diese Puppe dann großen Einfluss auf die Handlung.

Trailer:

Fazit zur neuen Staffel von Black Mirror

Die neue Staffel von Black Mirror hält kreative und spannende neue Folgen bereit. Im Vergleich zu den bisherigen Folgen und Staffeln bewegen sich die neuen Kurzfilme auf einem mittleren bis hohen Niveau. Die Ideen der Produzenten der Staffel sind erneut gut. Kleinere Abzüge gibt es jedoch, weil sie teilweise Aspekte vorheriger Folgen aufgreifen. So wurde beispielsweise der kleine Knopf, der es den Spielern in Folge eins ermöglicht, in das Spiel einzutauchen, bereits in einer vorherigen Staffel eingesetzt. Die neue Staffel lohnt sich jedoch zweifelsfrei uneingeschränkt für jeden Fan und Neuling der Serie.

Nicht mehr so dunkel, wenig Überraschendes – Fans sind enttäuscht

Wie immer bei Black Mirror sind die Staffeln komplett eigenständig und man muss also nicht alle vorherigen Episoden gesehen haben sondern kann sich auch einzelne Episoden herauspicken. Und wie immer drehen sich die Themen um Mensch, Technik und Gesellschaft. Insbesondere geht es darum, wie die Technik unser Leben beeinflusst und verändert. Und vor allem darum, was so alles schief gehen kann. Die 3 neuen Episoden kommen jedoch nicht mehr so gut an, wie frührere Black Mirror Filme. Watson brachte kürzlich eine gute Rezension und wenn man dort so die Kommentare der eingefleischten Black Mirror-Fans liest, steht folgendes:

Mir hat die fünfte Staffel weniger zugesagt als die Vorangegangen. Im Ansatz interessant, aber irgendwie nicht so krank wie gewohnt.

Die neue Serie schockiert nicht mehr. Sie ist zur „normalen“ Netflix Serie geworden.

Ich war total enttäuscht von der neuen Staffel. Obwohl sie versucht hat, näher an reale möglichen Szenarien zu bleiben, wie in den ersten paar Folgen, so fehlt hier die Ideen. Mich hat jedenfalls nichts mehr überrascht. Und die Hanna Montana Geschichte war zwar teilweise witzig aber auch vorhersehbar.

Ein User schreibt zudem: Es wäre besser gewesen, das Budget in das Drehbuch statt in Musik- und Hollywoodsternchen zu investieren.

Die 5. Staffel ist eine einzige Enttäuschung. Eine BM-Folge hinterliess früher ein mulmiges Gefühl. Der Erfolg beruhte auch auf unbekannten Schauspielern, statt jetzt Hollywood- und Musikstars. Für diese Gagen hätten sie locker 2 Folgen mehr produzieren können. 3 Folgen sind keine Staffel. Ausserdem geht auch BM sehr Richtung Teenagerserie, statt anspruchsvolle Unterhaltung. Es sind einfach 3 Fictionepisoden, wie aus zig anderen Serien auch, die aber kaum zum Grübeln und Hinterfragen anregen. Schwache Leistung. Früher wurde einem der Spiegel auch wirklich vorgehalten.

Und in der Tat, die neuen Geschichten sind nicht mehr so schockierend und verblüffen nicht mehr, die Black Mirror-Gänsehaut bleibt aus. Trotzdem, Black Mirror ist immer noch etwas vom Besten was momentan so Serien und Filmmässig produziert wird.

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