Haus des Geldes: Staffel 3 ist online

Willkommen … zurück! Die „Ferien“ sind vorbei, der „Professor“ lehrt wieder auf höchstem Niveau. Seine Schüler: Diebe, Verbrecher und Kriminelle. Sie sind wissbegierig und (wieder) zu allem bereit, letztendlich aber auch nur Menschen.

Diesmal auf dem Lehrplan: Überfall auf die Bank von Spanien. Ein großer Plan, der größte überhaupt… vielleicht zu groß?

Neben den üblichen Verdächtigen mit Decknamen bekannter Großstädte Tokio, Rio, Nairobi & Co. setzen altbekannte, aber auch neu involvierte, versierte Diebesköpfe die Dali-Maske auf. Die roten Overalls bleiben, doch die Masken fallen.

Bis an die Zähne bewaffnet trickst sich die Dali-Truppe in die Bank von Spanien. Es ist nicht nur ein einfallsreicher Bankraub mit dem Ziel „ein bisschen Gold“ abzustauben, nach dem das harterarbeitete Diebesgut des letzten heiklen Coup aufgebraucht wurde, sondern vielmehr eine Rettungsaktion, denn Rio braucht Hilfe von seiner Familie. Doch so ausgefuchst der Plan auch ist und davon kann man ausgehen, wenn „der Professor“ den „Klassenausflug“ plant, umso heimtückischer sind die auftretenden Schwierigkeiten und von denen gibt es in der neuen Staffel so einige. Es ist ein Auf und Ab. In einem Augenblick läuft alles wie am Schnürchen, im nächsten hagelt es Kugeln. Nie kann man sicher sein, welche der genialen und doch verrückten Aktionen zum allumfassenden Plan gehören. Noch dazu lässt sich die neue „Inspectora“, eine rothaarige, eiskalte Harpyie, amüsanterweise schwanger, nicht so leicht an der Nase herum führen. Sie hat lieber selbst die Fäden in der Hand. Zwar ist die Figur sehr überspitzt dargestellt, dennoch zittert man vor ihr und will ihr nicht im Dunkeln begegnen, geschweige denn von ihr verhaftet werden.

Alles wurde durchdacht, geprobt und einstudiert, dass dann eine Baumkletteraktion zum Problem wird, ist nicht ganz nachvollziehbar. Dennoch kann man sich auch bei der Staffel 3, wie auch in den vorherigen Folgen, auf wendungsreiche Momente, ausgeklügelte Szenarien und unberechenbare Protagonisten freuen. Der subtile Humor, die kreativen Pläne, die in Rückblenden enthüllt werden und die rauen, aber dennoch herzlichen Hauptdarsteller sind das Markenzeichen der Serie.

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