P2P Lending: Darum lohnt sich eine Investition in P2P-Kredite

Durch die Fintech-Branche entstand eine einträgliche Investment-Möglichkeit. Bei P2P Krediten versteht man ein Darlehen, dass zwischen Privatpersonen vergeben wird. Die Vergabe dieser Kredite benötigt keine Bank. Online-Plattformen stehen als Verbindung zwischen Kreditnehmer und Investoren.

Für wen eignet sich ein P2P-Kredit?

Als Kreditnehmer können neben privaten Personen auch kleinere Unternehmen und auch Selbständige genannt werden. Gerade Selbständige, die oft bei normalen Banken keinen Kredit erhalten, sind diese P2P-Kredite oft die einzige Lösung an Finanzbedarf zu kommen. Banken haben strikte Regeln. Das bedeutet, dass ein regelmäßiges Einkommen vorgeschrieben ist, was Selbständige oft nicht haben. Selbst wenn die Bonität nicht allzu gut ist, bestehen durchaus noch Kreditchancen.

Die Rendite beim P2P-Kredit

Die Rendite kann bei einem P2P-Kredit je nach Bonität 1 % oder sogar bis 20 % betragen. Auf jeden Fall ist es mehr, als wenn das Geld auf dem Sparbuch liegt. Man sollte aber doch dabei erwähnen, dass auch das Risiko erhöht ist. Die genaue Höhe der Rendite unterliegt verschiedenen Faktoren. Da denke man an die Vermittlerplattform, dem Kapital das ein Investor einsetzt, aber auch der Kreditlaufzeit.
Damit nun das Risiko minimiert wird, empfehlen Fachleute, das Kapital weit gestreut einzusetzen. Dass kann durchaus über unterschiedliche Kreditarten sein, aber auch die Nutzung verschiedener P2P-Plattformen.

Manuell investieren oder Auto-Invest?

Natürlich ist es dem Investor wichtig zu wissen, wohin und für welches Projekt sein Geld eingesetzt wird. So zeigt der manuelle Investitionsprozess eine Liste von bereitstehenden Krediten, mit den dazu gehörenden Details, wie beispielsweise Infos über den Kreditnehmer, der Zinssatz und die Laufzeit. Der Investor kann also manuell entscheiden, in welchen Kredit er investieren möchte.
Die Auto-Invest-Funktion gibt den Investoren bestimmte Rahmenbedingungen für die Geldanlage vor. Dadurch wird ein bestimmter Betrag automatisch in verschiedene Kredite investiert. Die Einstellungsmöglichkeiten unterscheiden sich aber von Plattform zu Plattform. Deshalb wird empfohlen sich anfangs über die zur Verfügung stehenden Funktionen zu informieren.

Wie sieht es mit Risiken bei P2P-Krediten aus?

Jeder Anlageform hat Risiken, das den Investoren auch bewusst sein sollte. Wer sorgfältig vorgeht, der kann seine Anlagestrategie anpassen und so das Risiko minimieren. Bei den P2P-Krediten gibt es zwei Risiken. Das erste Risiko ist das Ausfallrisiko. Das tritt ein, wenn der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr bezahlen kann. Dieses Risiko lässt sich aber mit einer guten Streuung oder Diversifikation eingrenzen. Das zweite Ausfallrisiko ist die falsche Einschätzung der Bonität des Kreditnehmers. Das tritt auf, wenn die Plattform noch keine hinreichenden Erfahrungen gesammelt hat und so die Bonität des Kreditnehmers falsch einschätzt.

Fazit:

Das P2P-Lending ist eine attraktive Alternative zum klassischen Kredit von der Bank. Für Investoren oder Anleger warten oft hohe Gewinne. Damit das Risiko eingegrenzt werden kann, sollten die Anlagen gestreut werden. Eventuell können auch mehrere P2P-Plattformen genutzt werden.

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