Mehr als nur Fachkenntnisse: Tech-Karriere voranbringen mit Sprachkenntnissen und Soft Skills

Karrieren in Technologiebranchen erfordern umfangreiche Fachkenntnisse. Egal ob für Ingenieure oder für Programmierer, die Ausbildung umfasst eine Vielzahl anspruchsvoller technischer Inhalte. Absolventen der entsprechenden Studiengänge müssen in der Lage sein, komplexe Probleme unter Anwendung ihres Spezialwissens zu lösen. Zu einer erfolgreichen Karriere bei einem Technologieunternehmen gehört heutzutage aber weitaus mehr als nur fachliche Kompetenz. Denn Firmen verlangen von ihren Bewerbern heutzutage auch gute Fremdsprachenkenntnisse und sogenannte Soft Skills. Unter diesem Begriff werden insbesondere Fähigkeiten zur zwischenmenschlichen Interaktion sowie zur Arbeitsweise zusammengefasst, die Menschen unterschiedlicher Fachrichtung beherrschen sollten, um möglichst produktiv zu arbeiten.

Weltsprache Englisch

Firmen, die ausschliesslich auf nationaler Ebene tätig sind, gibt es heutzutage kaum noch. Sowohl Lieferanten aus Fernost als auch Absatzmärkte in der ganzen Welt sind in der Tech-Branche zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Zusammenarbeit mit Auslandsniederlassungen, Partnerfirmen und Kunden in aller Welt setzt eine Kommunikationsbasis voraus. Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen der Welt und hat sich daher im internationalen Wirtschaftsverkehr als Lingua franca etabliert. Ob Fachliteratur oder Nutzerdokumentation – ein grosser Teil der Informationen im technischen Bereich sind nur auf Englisch verfügbar. Und gerade im Software-Bereich ist die Zusammenarbeit von multinationalen Teams eher die Regel als die Ausnahme. Gute Englischkenntnisse sind daher eine grundlegende Voraussetzung für Erfolg im Tech-Sektor.

Kommunikation

Vor einigen Jahrzehnten wurde der Kommunikation in vielen Unternehmen keine grosse Bedeutung beigemessen. Entscheidungen und Anweisungen wurden der Belegschaft ohne besondere Rücksicht auf die Gefühle und Bedürfnisse der Einzelnen mitgeteilt. Und aufgrund steiler Hierarchien war es Aufgabe des Chefs, die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter sicherzustellen – notfalls mit harter Hand. Heute verfolgt das Management der meisten Unternehmen einen moderneren Ansatz. Von Führungskräften wird erwartet, dass sie den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter Rechenschaft tragen. Zu diesem Zweck müssen sie in der Lage sein, sich mit ihrem Team auszutauschen und Faktoren zu erkennen, die etwa die Motivation beeinträchtigen. Aber nicht nur das Management, auch einfache Mitarbeiter müssen kommunikativ auf dem neuesten Stand sein. Denn sie sollen zunehmend ihre Zusammenarbeit selbst koordinieren, ohne dass ein ständiges Eingreifen des Chefs notwendig ist. Das erfordert nicht nur eine umfangreiche Abstimmung sondern auch ein kooperatives Verhalten. Nur wer in diesen Bereichen Stärken vorweist, kommt voran.

Projektmanagement

Ein wesentlicher Aspekt der heutigen Wirtschaft sind die immer schneller werdenden Innovationszyklen. Während Produkte früher eine Lebenszeit auf dem Markt von Jahren oder gar Jahrzehnten hatten, fordert die Kundschaft heutzutage ständige Innovationen. Das führt dazu, dass die Projektarbeit immer grössere Bedeutung in der modernen Arbeitswelt einnimmt. Projekte sind ihrer Natur nach einmalige Unterfangen, so dass es den Leitern nicht möglich ist, sich an bestehenden Prozessen und Strukturen zu orientieren. Darüber hinaus stehen sie häufig unter erheblichen Kosten- und Zeitdruck. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens und Budgets sollen bestimmte Ergebnisse erreicht werden. Das stellt hohe Anforderungen an Planung, Koordination des Projekts und Flexibilität. Die Fähigkeit, die eigene Arbeit gut zu organisieren und flexibel mit Veränderungen und unvorhergesehenen Ereignissen umzugehen ist daher besonders wichtig.

Wer die genannten Fähigkeiten besitzt, kann sich also berechtigte Hoffnungen auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn machen. Bei allem modischen Gerede über Soft Skills gilt natürlich dennoch: Das Fundament für den Erfolg bildet die fachliche Ausbildung.

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