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Kino.to zwingt Millionen User zum googeln

Die überraschende Schließung der Streaming-Seite kino.to ist nicht nur ein großer Erfolg im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen, sondern hat auch negative Auswirkungen auf Millionen User in der Schweiz. Sie alle müssen nun nach neuen Streaming Diensten googlen. BONZ hat nachgehakt:

„Es war der blanke Horror“ erklärt der 17 jährige Gian aus Chur:   „.. ich war mitten in den Simpsons Season 21 als Kino.to ausfiel und musste 2 Minuten googlen und die nächste Folge auf Movie2k.to gucken“. Der 19 jährige Thömu aus dem Emmental meinte „Horror, und auf den neuen Seiten muss man erst mal mit der Werbung und all den Viren klarkommen, manno, in dieser Zeit hätt‘ ich Pornos gucken können“. Thömu musste spontan auf Cine24.tv ausweichen.

Doch selbst die Zukunft anderer Streamingseiten wie etwa stream-tv, streamload, kinodeutschland.com, Mega-Stream, MovFilm.net, alluc.org oder G-STREAM ist unsicher. Sollten die Fahnder mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wie bei kino.to, das mindestens sechs Jahre online war, vorgehen, dann – so fürchten Branchenkenner – könnte die Nächste schon 2017 abgeschaltet werden.

Christian Mäder

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