Aktien kaufen, die es noch gar nicht gibt? – Ganz einfach erklärt

Stell dir vor, du kannst heute schon auf den Preis einer Aktie wetten, obwohl diese Firma noch gar nicht an der Börse ist. Genau das passiert bei sogenannten Pre-IPO Perpetual Futures.

Klingt kompliziert, ist aber im Kern ziemlich simpel: Du kaufst keine echte Aktie, sondern einen digitalen Vertrag. Dieser Vertrag spiegelt nur die Erwartung wider, wie viel eine Aktie später beim Börsengang wert sein könnte.

Nehmen wir OpenAI als Beispiel. Die Firma ist noch nicht offiziell an der Börse gelistet. Trotzdem kannst du auf Plattformen wie Binance schon darauf setzen, ob der spätere Preis hoch oder tief sein wird. Der Kurs entsteht dabei nicht durch eine echte Börse, sondern nur dadurch, wie Trader auf der Plattform handeln und was sie glauben.

Wenn du denkst, der Preis wird steigen, gehst du „long“. Wenn du denkst, er fällt, gehst du „short“. Gewinne oder Verluste entstehen also nur aus dieser Preisbewegung innerhalb des Systems.

Das Ganze ist „perpetual“, also ohne Ablaufdatum. Du kannst die Position so lange halten, wie du willst. Oft wird das Ganze zusätzlich mit Hebel angeboten, was Gewinne stark vergrößern kann – aber auch Verluste.

Der wichtigste Punkt: Es gibt keine echte Aktie im Hintergrund. Du wettest nur auf Erwartungen. Es ist also weniger ein klassisches Investment und mehr eine Art Zukunfts-Tipp auf den Marktwert einer Firma.

Man könnte sagen: Du handelst nicht die Realität, sondern die Meinung vieler Trader darüber, wie die Realität später aussehen könnte.

OpenAI-Aktien schon lange vor dem Börsengang kaufen:

 

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