Die internationalen Mathematikleistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich verändert. Ein Vergleich der PISA-Ergebnisse von 2003 und 2025 zeigt, wie stark sich die Rangliste zugunsten asiatischer Bildungssysteme verschoben hat.
2003 stammten drei der sieben bestplatzierten Volkswirtschaften aus Asien. Im Jahr 2025 befinden sich alle sieben Spitzenplätze in Asien. Damit hat sich das Zentrum der internationalen Mathematikleistungen innerhalb einer Generation deutlich verlagert.
Gleichzeitig verloren mehrere frühere Spitzenreiter an Boden. Dazu zählen unter anderem Finnland, die Niederlande und Kanada, die 2003 noch deutlich weiter oben in der internationalen Rangliste lagen.
Auch die USA gehören weiterhin nicht zur Gruppe der führenden Länder und Volkswirtschaften in der PISA-Mathematikwertung.
PISA untersucht, wie gut 15-Jährige mathematisches Wissen und Fähigkeiten auf reale Problemstellungen anwenden können. Der Vergleich von 2003 und 2025 macht damit nicht nur Unterschiede zwischen Ländern sichtbar, sondern auch den langfristigen Wandel der globalen Bildungslandschaft.






