Saharastaub erreicht Europa: Trüber Himmel und „blutiger Regen“ im März

Anfang März 2026 erreichte eine große Staubwolke aus der Sahara Desert weite Teile Europas. Starke Winterwinde transportierten feine Staubpartikel über das Mittelmeer bis nach Spanien, Frankreich, Großbritannien und sogar in die Alpenregion der Schweiz und Italiens. Laut dem NASA Earth Observatory sorgte der Saharastaub vielerorts für einen milchigen Himmel, ungewöhnlich gefärbte Sonnenaufgänge und –untergänge sowie sogenannte „schmutzige“ Regenfälle.

Besonders auffällig war das Phänomen des „Blutregens“. Dabei vermischen sich Staubpartikel mit Regentropfen und färben Niederschläge bräunlich oder rötlich. In Teilen Spaniens, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs hinterließ dieser Regen eine feine Schicht aus Staub auf Autos, Gebäuden und Straßen.

Die Staubwolken wurden mit dem atmosphärischen Modell GEOS simuliert, das Satellitendaten mit physikalischen Modellen kombiniert. Wissenschaftler beobachten solche Ereignisse genau, da Saharastaub nicht nur das Wetter beeinflusst, sondern auch Auswirkungen auf Luftqualität, Klima und sogar Solarenergie haben kann. Studien zeigen beispielsweise, dass starke Staubereignisse die Leistung von Photovoltaikanlagen deutlich reduzieren können.

Wer sich die eindrucksvolle Animation und Satellitenbilder ansehen möchte, findet sie direkt beim NASA Earth Observatory.

Bilder der NASA sind Gemeinfrei


Viele Bilder der NASA stehen grundsätzlich als Public Domain zur Verfügung. Das bedeutet, dass sie in der Regel frei verwendet werden können, auch in Blogs oder Medien, sofern die Quelle korrekt angegeben wird (z. B. „Image: NASA Earth Observatory“). Details zur Nutzung finden sich in den offiziellen Richtlinien der NASA.

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