Wer in Zürich durch die kreative Szene streift – von offenen Ateliers über freie Theater bis hin zu urbanen Gärten – spürt den Wunsch nach Veränderung. Nach einem Miteinander, das nicht auf Profit, sondern auf Sinn basiert. Genau hier setzt Ting an: Ein solidarisches Modell, das Geld teilt, statt es zu vermehren, und das Kultur im weitesten Sinne finanziert – nämlich als gelebte Transformation von Gesellschaft.

1,3 Mio. für intrinsisch motivierte Vorhaben einzelner
Mitglieder umverteilt, welche mindestens eines der
Sustainable Development Goals (SDGs)
unterstützen.
Ting ist kein Förderprogramm, keine Plattform für Crowdfunding und auch kein Startup im klassischen Sinn. Es ist eine Community, die sich gegenseitig den Rücken stärkt. Die Mitglieder zahlen monatlich in einen gemeinsamen Topf ein. Dieses Geld steht wiederum anderen Mitgliedern als temporäres Einkommen zur Verfügung, um sich neu zu orientieren, etwas zu lernen, kreativ zu arbeiten oder einfach eine Pause zu machen – ohne bürokratische Hürden, aber mit viel Vertrauen.
Ob eine Designerin, die ein sozial nachhaltiges Modelabel gründet, ein Autor, der ein Buch über Empowerment schreibt, oder eine Theaterpädagogin, die mit geflüchteten Kindern arbeitet – Ting hat bereits über 1,3 Millionen Franken an Menschen verteilt, die ihre Zeit und Energie in kulturelle, soziale oder ökologische Projekte stecken. Ganz im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs).
Dabei wird nicht in Projekte investiert, sondern in Menschen. Es geht um ihre Entwicklung, ihre Ideen, ihren Mut. Und es geht um Selbstwirksamkeit – ein Begriff, der in der heutigen Zeit fast schon revolutionär klingt. Denn inmitten von Krisen, Prekarität und wachsendem Leistungsdruck bietet Ting etwas, das selten geworden ist: Raum. Für Wandel, für Menschlichkeit, für Kultur.
Was Ting so besonders macht, ist der Kulturgedanke hinter dem Finanzmodell. Es geht nicht nur um Geld, sondern um Haltung. Um eine andere Erzählung von Wirtschaft. Um ein kollektives Narrativ, das auf Vertrauen, Offenheit und Gemeinschaft basiert. Oder, wie es eine Teilnehmerin sagt:
„Geld von Fremden zu erhalten, um sein Ding zu machen, motiviert mehr als das Geld selber.“
Ting ist ein kulturelles Statement – ein lebendiges Beispiel dafür, dass neue Formen des Miteinanders möglich sind. Es ist ein Labor für soziale Innovation, ein Netzwerk für solidarische Praktiken und ein Ort, an dem sich Kultur nicht über Subventionen definiert, sondern über geteilte Verantwortung.
In einer Zeit, in der viele kulturelle Akteur:innen ums Überleben kämpfen, zeigt Ting: Es geht auch anders. Und es braucht nicht viel. Nur eine Idee, etwas Vertrauen – und eine Community, die mitträgt.
Mitmachen, Geld teilen oder Community-Geld beantragen:
www.ting.community






