Nächsten Monat startet das Twitter-Geld: Elon Musk bringt X Money

Elon Musk macht ernst: Bereits nächsten Monat soll die öffentliche Beta-Version von X Money starten. Damit will die Plattform X den nächsten Schritt zur sogenannten „Everything App“ machen — einer Mischung aus Social Media, Messaging und digitalem Banking.

X Money soll direkt im X-Account integriert werden. Nutzer könnten künftig Geld senden, empfangen und verwalten, ohne eine separate Banking-App zu benötigen. Der Benutzername wird dabei quasi zur Zahlungsadresse. Laut Musk startet der Dienst zunächst in den USA.

Zum Start sind Funktionen wie P2P-Zahlungen, virtuelle Debitkarten und Cashback-Angebote geplant. Zudem arbeitet X offenbar mit Visa zusammen. Langfristig könnte X Money auch Krypto- und Investmentfunktionen integrieren.

Der grosse Unterschied zu klassischen Neo-Banken wie Revolut oder N26: X kommt nicht aus der Finanzwelt, sondern aus dem sozialen Netzwerk. Genau darin sieht Musk offenbar die Chance. Kommunikation, Community und Geld könnten künftig direkt miteinander verschmelzen — ähnlich wie beim chinesischen Super-App-Vorbild WeChat.

Ob X Money tatsächlich zur Gefahr für Banken und Zahlungsdienste wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Elon Musk will den digitalen Zahlungsverkehr komplett neu denken.

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