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Archive for the ‘Musik’

Slugabed – Bombok

Mai 20, 2013 By: Christian Mäder Category: Musik


Fast hätte ich es verpasst. Aber nur, weil Slugabed das Label gewechselt hat. Weg von Ninja Tune hin zu Activia Benz. Soeben ist sein neuestes Video raus: Bombok.
Frische Mischung aus Elektro, Retro-Beats und einer Prise Jazz. Manchmal pathethisch und dann wieder Goa vom Feinsten. Dazu abgefahrene Clips mit einer gehörigen Portion Kitsch. Stets an der Grenze zum Geschmacklosen. Eigentlich heisst der Londoner DJ Slugabed in Real Life Gregory Feldwick und ist 22 Jahre jung. Aber dies tut ja nix zur Sache. Wenn ich in London wäre, dann würde ich natürlich die Release Party besuchen. Wie auf Twitter und FB angekündigt, kommt die neue EP nächsten Freitag unter dem Label Activia Benz raus. Gratis!

Gunman And The Holy Ghost – Now It’s Too Late

Mai 20, 2013 By: n.n.m.s. Category: Musik

Nach der Dämmerung ist vor der Dämmerung. Der Bandname passt ganz gut zu diesem verlängerten Wochenende im Zeichen des hl. Geistes (wo die Gunmänner gerade herumballernd in Aktion sind, entnimmt man der Sonntagspresse).

Auch die im folgenden Song – wohl vom Gunman gestellte – verzweifelte Frage passt (zumindest oberflächlich betrachtet) doch irgendwie zum ‘Anlass’:

Dem Gunman gegenüberstellen könnte man dieses Bekenntnis(?) der altbekannten Spacemen 3 oder gar die spiritualisierte Bekräftigung(?) desselben.

Mehr von Gunman and the holy ghost gibt es hier zu hören.

Abmahnanwalt

Mai 19, 2013 By: Befelino Category: Digital, Musik


Lustiger Song zur Urherberrechtsproblematik.
Und hier noch ein Link zu nem Gespräch an der re:publica 2013 mit René “Nerdcore” Walter und Ronny “kaputtmutterfischwerk.de” Kraak: Netzkultur vs. Urheberrecht (u.a. über eine Abmahnserie der hgm press).

Midnight Juggernauts – Ballad Of The War Machine

Mai 18, 2013 By: Christian Mäder Category: Musik


Die “Ballad Of The War Machine” von den Midnight Juggernauts war gestern definitiv der Clip des Abends. Grossartig! Und selten soviele Requisiten in einem Musikvideo gesehen ;) .
Das von Air gegründete Label Label Rekord Makers hat den Song ein wenig gekürzt. Die etwas längere, ursprüngliche Version hier.

Ground Control to Commander Hadfield

Mai 14, 2013 By: Befelino Category: Digital, Musik


Chris Hadfield kam gestern von der ISS zurück und machte vorher noch n Musikvideo.

Tomorrow’s World – DARKEL in Zürich

Mai 14, 2013 By: Christian Mäder Category: Musik, Zürich

Tomorrows World
Jean-Benoît Dunckel wurde vor einigen Jahren mit dem Elektro-Pop Duo “Air” weltbekannt. Dunckel wirkte schon bei diversen spannenden Musikprojekten mit. U.a. arbeitete er mit Musikern wie Charlotte Gainsbourg und Jarvis Cocker. Dunckel, der oft unter dem Pseudonym “Darkel” aktiv ist und unter diesem Namen auch schon eine Soloplatte veröffentlichte, ist bekannt für sein wunderbar disharmonisches Keyboardspiel welches m.E. stark von den Melodien von Serge Gainsbourg inspiriert ist. Und das ist gut so.

Tomorrow’s World heisst sein aktuelles Projekt. Diesmal in Zusammenarbeit mit Lou Hayter, bekannt als Sängerin von New Young Pony Club

Am Sonntag 25. Mai spielt Darkel mit seiner neuen Band in der Roten Fabrik Zürich.

Webseite von Tomorrow’s World, FB


Tomorrow’s World – So Long My Love von naiverecords

Gefallen dir französische Künstler wie Darkel? Dann magst Du sicher auch Sängerinnen wie Francoiz Brut im Speziellen oder diese Musikpage im Allgemeinen. Oder natürlich die Page des von Air unterstützten Labels “Record Maker“.

Und weils grad so schön ist, hier ein Live Track “Dirty Trip” (Vom Filmsoundtrack: The Virgin Suicide) aus dem Jahre 2000, L.A.

RUSSKAJA

Mai 13, 2013 By: Christian Mäder Category: Musik


Ganz frisch, für einen rotzigen Wochenstart hier etwas Polka von Napalm Records.

Napalm Records, Juppi Juppsen (Animation, Shirt Design, Storyboards und Comics

Wer den Tod fürchtet, kann das Leben nicht geniessen.

Mai 12, 2013 By: n.n.m.s. Category: Musik

Carpe diem!–
Dead Skeletons

6 Videos and a Map

Mai 06, 2013 By: Befelino Category: Film - Kurzfilm, Gadgets, Kultur, Kunst, Musik, Youtube-Ecke


Schulprojekt der Woche: Stopmotion-Video der Hunter College High School zum Cheers Elephants Song Leaves.

Google Streetview forever

Ein Junge und sein Atom. So nanonig gings glaub noch nie.

Gamin Breakin Bad

Ganz n übler May Day Clasher aus Seattle. Zum Glück hat er schon n Rivalen mit eigenem Whiskey!

GTA IV Blödsinn. Haupsache es braucht Zeit zum laden.
Na und jetzt? The “Map”? Kommt drauf an was du suchst.
……………………………..das,………………………
…………………….das………………………………..
……….oder.das…………………………………………

Heisses Eisen: 2013 – mein erstes Trimester

Mai 03, 2013 By: Matte Category: Freak Show, Musik

Was für ein geiles Jahr! Bis jetzt zumindest. Und für mich. Wenn man sich zudem auf die neuen Alben von In Solitude, Watain, Atlantean Kodex oder das Abschiedswerk von The Devil’s Blood freut, steht ja noch einiges bevor. Ich schaue also auf die meine ersten vier Monate 2013 zurück. Was hat mich musikalisch bewegt? Vieles. Und nicht nur neues Zeug. Auch ältere Sachen, die ich erst jetzt für mich entdeckt habe. Und ihr vielleicht bald für euch. Ach ja: Die Götteralben von Dead Lord, Ghost und Corsair fehlen hier, wurden ja schon früher in alle Himmel gelobt.

Darkthrone: The Underground Resistance

Natürlich scheiden Darkthrone die Geister. Natürlich spielen sie keinen Black Metal mehr, schon gar keinen arischen. Fenriz und Nocturno Culto deswegen Verrat oder sonst einen Blödsinn vorzuwerfen, ist aber absoluter… äh… Blödsinn. Mehr Herzblut, mehr (schon fast kindliche) Metalbegeisterung kann man nicht in Musik verpacken. Darkthrone haben es nicht mehr nötig, die bösen Buben zu spielen. Viel lieber huldigen sie schamlos, aber mittlerweile sehr gekonnt, ihren Helden: Agent Steel, Exciter, Celtic Frost, Savage Grace, Manilla Road und Tonnen von Bands, die irgendwann im Oktober 1984 in Winnipeg oder Herne-Börig ein Demo aufgenommen haben. Macht Spass.

Tribulation – Formulas of Death
(Das Album findet man tatsächlich nicht auf youtube. Auf Facebook einen Song.)
Das Debüt der Schweden war ein Death Metal-Knaller erster Güte und wurde in tiefste Hölle gelobt. Die Erwartungen der Lobhudler mochten Tribulation dennoch nicht erfüllen. Sie machten lieber gleich drei Schritte vorwärts und mindestens einen zur Seite. Mit klassischem Death Metal hat dies hier nur noch am Rande zu tun. Es ist mehr. Und es lässt sich kaum mehr schubladisieren. Schön blöd. Extremer Metal bleibt es, voller Überraschungen steckt es. Neben sämtlichen metallischen Facetten schimmern psychedelische und progressive 70er-Einflüsse durch. Und man merkt: Hier hat man sich beim Songwriting so richtig Zeit genommen. Herausgekommen ist nicht weniger als ein Meisterstück an anspruchsvollem, atmosphärischem und ganz einfach saugeilem Extreme Metal, das von irgendeinem Wirrkopf gar schon vorzeitig zum Album des Jahres gekürt wurde.

Indesinence – Vessels of Light and Decay

Doom Death-Bands gibt es nicht gerade wie Sand am Meer. Dafür gehen diese meist mit besonderer Inbrunst zur Sache. Neben Hooded Menace sind Indesinence für mich die beste neuere Truppe aus dieser Nische. Wo moderne Bands dem Irrtum erliegen, mit überlauten Produktionen und künstlich aufgeblasenem Sound Power und Heavyness zu erzeugen, setzen Indesinence auf tonnenschwere Riffs, Friedhofatmosphäre und schwermütige Melodien für Millionen von Untoten. Der Sänger growlt und flüstert sich durch die Songkaskaden, die Stimmung pendelt zwischen Melancholie und Verzweiflung, Weltenhass und Resignation – für Abwechslung ist also gesorgt. Ein Dampfhammer von einem Album.

Nontinuum – The Stars you gathered, the Stars I destroyed

Ein-Mann-Bands, die sich auflösen: Das gibt’s nur im Black Metal. Glücklicherweise legte sich J.P. aus M. nicht ins Säurebad, obwohl das durchaus seine Glaubwürdigkeit innerhalb des Genres unterstrichen hätte. So wird er uns auch in Zukunft für musikalische Offenbarungen zur Verfügung stehen. Denn nicht viel weniger ist dieses zweite Album seines Projekts Nontinuum. Klar: Wer es ausschliesslich true norwegian mag, wird mir barsch widersprechen. Hier handelt sich um die, nun ja, moderne Variante von depressivem Black Metal. Böse Zungen würden es als Emo bezeichnen, Hipsters als Shoegaze. Für mich ist es ganz einfach ein fantastisches Stück atmosphärischer Musik voller Wut und Verzweiflung. Mir fährt’s schubweise unter die Haut, Freunde.

Ascension – Consolamentum

Schon über zwei Jahre alt, habe ich dieses Album erst von einigen Monaten entdeckt. Zum Glück! Ascension aus Sachsen orientieren sich musikalisch am typisch schwedischen Black Metal. Der Vergleich mit Watain lässt sich kaum vermeiden, ist aber als Kompliment zu verstehen. Auch die deutschen Kollegen von Secrets of the Moon sind nicht allzuweit entfernt. Wer seinen Black Metal gerne erhaben, aber auch abwechslungsreich und technisch versiert hat, sollte ein Ohr riskieren. Consolamentum ist ein monumentales Werk, orthodox vor allem, was die inhaltliche Ausrichtung betrifft. Für Gutmenschen und Hornbrillenträger nicht geeignet.

Pallbearer – Sorrow and Extinction

Vielleicht das beste Doom-Album 2012! Pallbearer treiben die klassischen Doom-Tugenden auf die Spitze: Riffs, die alles zermalmen, eine geradezu feierliche Atmosphäre, dazu Melodien und Leads, die Felsen zum Weinen bringen und eine Stimme, die zerbrechlich und unnachgiebig zugleich die Botschaft von der Endlichkeit unseres jämmerlichen Daseins verkündet. Und das alles bei einem Gitarrensound, der so heavy ist, so heavy as a real heavy thing. Also richtig heavy. Lasst euch bekehren.

Lied zum Tag: Crystal Stilts – Departure

Mai 01, 2013 By: n.n.m.s. Category: International, Musik

Situationsgeschichten, Positionsgeschichten, Konstanten…
Auf- und Abbruch; ab- und aufräumen, seit jeher.

Evolution der Musik – Pentatonix

April 29, 2013 By: Befelino Category: Musik


Die A Capella-Truppe Pentatonix beginnt ihre Evolution der Musik im 11. Jahrhundert mit Salve Regina und landet in der Neuzeit irgendwo zwischen Bieber und Gotye.

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Musik und Video: Learn to say f**k you et al.

April 26, 2013 By: Befelino Category: Musik


Kann ein paar Musikvideos aus diversen Quellen empfehlen:
- (oben) Learn to say F**k you. SolLewitt schrieb Eva Hesse 1965 einen Brief zur Ermutigung, welcher nun als Inspiration für dieses Video diente. Musik ist von Tim Armstrong, Film von Aaron Rose & Thomas McMahan. (Mehr Infos und den Brief auf Youtube, gefunden bei BoingBoing)

- Win Win mit Landloper, gefunden auf Nerdcore. Respekt!

- The Flaming Lips bringen “The Terror”. Oben hört ihr ein Medley gefunden auf lostateminor. Von dort hatt ich u.A. auch die unglaubliche Amon Tobin-Live-Show.
Ebenfalls seheneswert: Phoenix mit einem Video voller asiatischer Soap-Opera-Schnippsel.

Heisses Eisen: Das Album des Jahres ist bereits erschienen.

April 25, 2013 By: Matte Category: Freak Show, Kunst, Musik

Es tut mir leid für alle Bands, die dieses Jahr noch Alben veröffentlichen werden: Der Thron ist bereits vergeben, das Album des Jahres 2013 ist schon im April erschienen. Mehr gibt es nicht zu sagen. Oh, doch! Aber nur ein Wort: kaufen!

Heisses Eisen: Al-Namrood // Black Metal aus Saudi Arabien.

April 24, 2013 By: Matte Category: Kultur, Musik

In Saudi Arabien Metal zu spielen, ist nicht einfach aussergewöhnlich. Wenn’s dumm läuft, kann es einen den Kopf kosten. Und das im wörtlichen Sinn. Musik ist im Reich der Wahhabiten generell verpönt, westliche Musik verboten. Wird sie als anti-religiös eingestuft, droht der Tod durch Enthauptung, Erhängen oder Steinigen. Ziemlich Metal, könnte man sagen. Sich dieser Gefahr tatsächlich auszusetzen, ist aber allerdings schon eher selbstmörderisch.

Überzeugungstäter
Doch genau dies tun Mephisto, Ostron und Mudamer, die drei Mitglieder der Saudischen Black Metal-Band Al-Namrood: versteckt hinter Pseudonymen, in geheimen Kellerräumen, fern jeder Öffentlichkeit. In Saudi Arabien gibt es keine Plattenläden, keine Rock-Instrumente, keine Aufnahmestudios. All dies hindert die drei Überzeugungstäter nicht daran, dem Black Metal zu frönen und diesen mit Elementen aus der traditionellen nahöstlichen Musik anzureichern. Fünf CD’s gibt es bereits, alle erschienen sie auf dem kanadischen Label Shaytan Productions. Neben Gitarre, Bass und Drumcomputer (einen Black Metal-tauglichen Drummer gibt es in ganz Saudi Arabien nicht) hört man darauf zahlreiche weitere Instrumente wie die Oud, die Ney oder die Kanun. Klingt abgefahren, hört sich im Endeffekt aber ziemlich geil an. Offenbar haben die Jungs lange daran herumgetüftelt, die orientalischen Skalen der traditionellen Instrumente mit der herkömmlichen Tonleiter der Metal-Instrumente zu vereinbaren.


Track vom 2012er-Album «Kitab al Awthan», was soviel bedeutet wie Buch der Götzen.

Prä-islamische Geschichte
Der Name Al-Namrood geht auf einen legendären babylonischen Herrscher zurück, der sich selber als Gott sah. Frei übersetzt bedeutet er «der Ungläubige». Der wahhabitische Zorn würde keine Gnade kennen! Textlich setzt sich Al-Namrood mit der prä-islamischen Geschichte Arabiens auseinander und schafft damit ein Pendant zur europäischen anti-christlichen Tradition im Black Metal. Allerdings geht es hier nicht um plumpen Satanismus oder Anti-Islamismus, sondern um Kritik an Religion überhaupt und um die vertiefte Auseinandersetzung mit der eigenen blutgetränkten Geschichte. So schildern das die Bandmitglieder jedenfalls selber.


«Jaish al Namrood» ist die neueste Veröffentlichung und enthält re-masterte Versionen fünf alter Tracks.

Ich finde, Al-Namrood haben Unterstützung verdient. Nicht nur für ihren Mut, sondern auch für ihr doch sehr eigenständiges musikalisches Schaffen. Sämtliche CD’s sind direkt über www.shaytanproductions.com erhältlich – und dies erst noch saumässig günstig. Support our metal-brothers worldwide!


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