Auf dem Trottoir über den Geleisen, nahe Zürich-West,

…treibt ein Mädchen Schabernack.

Als Nach(kl/ges/g)ang der Quartierinszenierung scheint mir dieser Videoclip ganz gut zu passen (zumindest ist die lokale Verknüpfung gegeben).
Ãœbrigens gab es ‚damals‘, als da, vor Augen der Mimikerin noch kein Hochhaus stand, zahlreiche solche Playbackclips, sodass man schon fast von einem mittlerweile bereits wieder verschwundenen youtube-eigenen Genre sprechen könnte: WHATEVA!!

Eigentlich kommt mir dieses ‚(TV-)Ereignis' (siehe unten) ganz gelegen, um einen anderen Verweis ins Feld zu führen: Pavement und Zürich, da war doch mal was? Exakt, nämlich diese Ode, deren Text @befelino vor geraumer Zeit in der bonzschen Gerümpelkammer kopierbereit zwischengelagert hat:

i can’t sing it strong enough
‚cause that kind of strength i just don’t have
if you watch the light change
don’t hold them hanging
you think it’s easy, but you’re wrong
i am not one-half of the problem
zurich is stained and it’s not my fault
just hold me back or let me run

what does it mean, a mistake or two?
if it’s the kind of mistakes no one can trace
to the fountain where we sold it
and held them hanging
you think it’s easy, but you’re wrong
i am not one-half of the problem
zurich is stained and it’s not my fault
just hold me back or let me run

you think it’s easy, but you’re wrong
i am not one-half of the problem
zurich is stained and it’s not my fault
just hold me back or let me run

Dass sich das saubere Zürich eine solche Beschmutzung damals nicht gefallen liess, versteht sich – nicht erst nachträglich – von selbst. In Insiderkreisen wird gar gemunkelt, dass eine Gesandtschaft verdeckter Provokateure aus der Limmatstadt in aufhetzerischer Weise an der Schmutzwurfattacke auf die Band beteiligt gewesen sein soll (man achte auf den Song, der eingangs des Clips gespielt wird!).

Die Folge, der ‚Erfolg', dieses reaktionären Akts: Konzertabbruch!

Den Dokumentarfilm Slow Century, aus welchem der obige Schnipsel stammt, findet ihr (‚in voller Länge') im folgenden Fenster verlinkt:

Zurück zum Quartier: (Kopierte) Spuren der (multi-)medialen Ereignisinszenierung sind – obgleich im Verlauf der Berichterstattung doch einige ‚kultverdächtige' Bon(mot)z gesetzt worden sind – bis dato nur wenige zu finden. Eine – etwas gar kurze – sei euch an dieser Stelle aber nicht vorenthalten, zumal sich hier wunderbar eine – (post-)pavementsche, also etwas wacklige – Brücke schlagen lässt: (Do not eat feed the) Oyster [under the clouds]…

n.n.m.s.

Kompost und Komposita.

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