THIRSTY EYES: 838

Seit ihrer Entstehung im Frühjahr 2016 haben es THIRSTY EYES bereits geschafft, ein fester Bestandteil in Wiens zerfallendem Mauerwerk zu werden. Die zeitgenössische Voreingenommenheit verfluchend, stehen sie mit abgehangener und verschrobener Attitüde für starken und ungeschliffenen Rawk-N-Roll. So auch die Debütsingle „838“.

Ihr Sound ist in Alkohol konserviert und zum Skelett heruntergestrippt, allerdings ungestüm und charismatisch und manchmal nah an der reinen Bewusstlosigkeit. Dementsprechend kennt die Band ihr Business sehr genau und ist bestens vorbereitet auf verschiedenste neue wie angesagte Tunes. Diese Herren sind auf einer Mission und mit der seltenen Fähigkeit gesegnet, jedes durchschnittliche Publikum in einen Haufen völlig Verrückter zu verwandeln.

„Ruin-Porn, verkehrtes Alice im Wunderland, Verkehrsgewalt – das sind die ersten Bilder zur ersten Single „838“ der Band Thirsty Eyes. Das Werk von Ioan Gavriel ist die vielleicht packendste, fesselndste Flucht, die es jemals in einem österreichischen Musikvideo gab. Es erinnert an Hunter S. Thompson, es twistet dir Tom Waits durch den Kopf, was dich auf eine verstörende Art anmacht und du fühlst dich wild und gefährlich.“ – noisey

Mit ihrer Debütsingle zeigen THIRSTY EYES ihren Hörern in jedem Fall beeindruckend, wie der Hase in Zukunft laufen wird. Hier wird nicht diskutiert, hier wird ausgeteilt. Wer nicht tanzt oder staunt, der hat verloren und kann eigentlich gleich bleiben, wo der Pfeffer wächst oder besser ihr Sound gebohren wird. „Wir sehen uns in der Hölle“, steht dort zwischen den Zeilen geschrieben, wo ein Sound-gewordener Mittelfinger in die Richtung zeigt, in die sie fahren. Eines steht schon jetzt fest – diese Band meint es todernst.

Christian Mäder

BITLAKE | Content Distribution

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