Welche Öle sind gesund?

Es werden fast 190 Millionen Liter Speiseöl im letzten Jahr in Deutschland konsumiert. Davon entfallen fast 55 Prozent auf Raps- und Olivenöle sowie CBD Öl. Diese Sorten gelten als sehr gesund. Ihre Vorteile liegen darin, dass sie fettlösliche Vitamine gut aufnehmen und dem Körper wertvolle Inhaltsstoffe liefern.

Die Deutschen sehnen sich nach einer möglichst fettarmen Ernährung. Sehr wichtig ist die Qualität der Fette, meinte Silke Restemeyer, Ernährungswissenschaftlerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn.

Die Fettsäuren sind für die guten oder schlechten Eigenschaften von Ölen verantwortlich. Fett besteht aus einem Glyzerin-Molekül, welches wie der Buchstabe E aussieht. Man findet an jedem drei E-Arme eine lange kettenförmige Fettsäure.

CBD Hanf ÖL
CBD Hanf ÖL

Fett für gute Blutwerte

Wenn eine oder mehrere chemische Doppelbindungen vorliegen, spricht man von einer einfach ungesättigten Fettsäure. Diese wirkt sich positiv auf die Ernährung und das Herz-Kreislauf-System aus. Diese Inhaltsstoffe findet man überwiegend in Fisch und Nüssen sowie in den meisten pflanzlichen Ölen.
Sehr gut für die Gesundheit sind die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Diese regulieren die Blutfettwerte. Weiterhin verbessern sie die Fließeigenschaften des Blutes.

Omega-3-Mengen

Besonders fette Speisefische wie Lachs, Hering oder Makrele besitzen hohe Omega-3-Mengen. Omega 6 ist dagegen in Muskelfleisch und in Innereien vorhanden. Beide Fettsäuren findet man weiterhin in zahlreichen pflanzlichen Ölen.

Tierische Fette

Tierische Fette wie Schmalz oder Butter besitzen stattdessen gesättigte Fettsäuren. Zu ihnen zählt auch die Palmitinsäure, welche man überwiegend in Milch- und Schweinefette vorfindet.

Weiterhin muss man nicht auf Butter verzichten. Die gesättigten Fette sind nicht so schädlich wie viele es behaupten. Da sie aber keine positiven Effekte auf die Gesundheit haben, sollte man diese durch ungesättigte Fette ersetzen. Das heißt, dass man pflanzlichen Öle bevorzugen sollte.
Wenn man auf den leckeren Geschmack von Butter nicht verzichten will, sollte man nach der Zubereitung ein bisschen Butter hinzugeben. Streichfette wie Margarine sind eine gute Alternative für gesundheitsbewusste Menschen. Diese sollten idealerweise auf Rapsöl basieren.

Sofern man trotzdem lieber Butter auf seinem Brot haben möchte, spricht bei moderatem Konsum nichts dagegen. Die Ernährung sollte insgesamt aber ausgewogen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

X