Helldorado im Eldorado

Ehrlich gesagt kannte ich weder die Kneipe noch die Band.

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Es gab für mich aber trotzdem 2 triftige Gründe dort hinzugehen: Erstens musste ich mir für Band und Location praktisch nur einen Namen merken und zweitens glänzt der Club durch eine vorbildiche Bierauswahl. Ganze 101 Sorten gibt es da zu trinken.  „El Dorado“ heissen dann  jene Gäste, die sich zum Titel getrunken und alle Biersorten duchprobiert haben. Wer es geschafft hat, wird auf der Website mit Namen aufgeführt. Da bleibt nur zu hoffen, dass bei der nächsten Bewerbung niemand deinen Namen googelt 🙂

Fürs erste  haben wir uns mal auf das   japanische Fukushimabräu und auf tschechische Hundepisse konzentriert. Aber wir waren ja eh wegen der Musik da und immer nur Turbinenbräu trinken ist ja schon lange nicht mehr hip.

Wie gesagt: Es  spielte Helldorado. Eine norwegische Band. Norweger kommen ja normalerweise nur in die Schweiz, um mal wieder günstig  Ferien zu machen oder um einfach mal wieder  zu zeigen, wer  im Langlauf  wirklich der Chef ist.
Darum war es ganz nett, dass uns mal ein paar Norweger mit ihrer Musik beglücken.
Die Band tat mir aber ehrlich gesagt etwas leid. Der Drummer spielte mit einem gebrochenen Arm (!!), der Gitarrist hatte Rückenprobleme und die Bühne war nicht grösser als die Kabine einer Gondelbahn eines mittelgrossen norwegischen Skigebietes.
Dies alles hielt die 6 köpfige Band nicht davon ab, heute abend für uns zu musizieren. Der Sound war satt und voll und erinnerte mich vor allem an Soundtracks aus verschiedenen Tarantinofilmen oder vielleicht auch aus einem Spaghettiwestern. Musik beschreiben ist ja  eher ein Unding und daher gleich mal eine  Youtube-Probe der Band:

Live wird einem der Sound irgendwann mal zu eintönig, ausser man kann tanzen wie John Travolta.  Aber als  CD im Auto ist es wahrschenlich DER Driving-Sound schlechthin.
Alles in allem war es ein cooler Abend mit neuem Sound, gutem Ambiente und sehr cooler Location!

Märä

Stieg einst von den hohen Glarner Bergen herunter in die Häuserschluchten Zürichs, um sich todesmutig in die Konzert-Locations in der Umgebung zu stürzen. Was dabei alles so passiert, liest man jeweils hier auf Bonz.ch. Ausserdem hört man mich ab und zu beim besten Radiosender der Welt: toxic.fm!

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