Tinder: Diese 3 Flirt-Apps musst du kennen!

tinder

1. Tinder

Tinder ist neu, einfach zu bedienen, schön gemacht und die Leute die Tinder nutzen sind hip. Tinder reduzierte die Funktionalitäten auf ein Minimum: Du siehst Bildchen der Menschen und kannst entweder „Nope“ oder „Like“ klicken. Ich denke sogar die Paviane im #Tsüri-Zoo könnten wohl Tinder bedienen. Nur wenn sich beide gegenseitig liken, kann miteinander gechattet werden. Das ist wie erwähnt einfach und schützt erst noch vor Spam. Für die Anmeldung bei Tinder brauchst du allerdings einen Facebook-Account. Dafür siehst du gleich, ob du mit dem Bildchen deiner Wahl gemeinsame Facebook-Freunde hast. Einerseits ist Tinder dadurch relativ frei von Fakes und andererseits erleichtert dies die Kontaktaufnahme da gemeinsame Facebook-Freunde auch gleich ein ideales Thema zum Chatten sind. Doch meistens sind die Mädels – und wohl auch die Männer – nur an Sex interessiert. Wenn du damit Mühe hast und du dir nach dem Schäferstündchen ausgenutzt vorkommst, dann solltest du Tinder meiden. Ich selber sehe das nicht so eng, immerhin lernt man dank Tinder einen neuen Menschen kennen und hat sich am Ende des Tages auch gleich sportlich betätigt. Ich nutze lieber Tinder, als mich in einem stickigen Fitnesscenter abzurackern.

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Aber jetzt mal Spass beseite. Was mir bei Tinder und allen anderen Dating-Apps besonders auffällt: Die meisten Frauen – und vermutlich auch die Männer — befinden sich in einem speziellen Gemütszustand: Entweder sie haben Liebeskummer, sind sich am neu orientieren, sind beruflich enorm belastet und viel unterwegs oder haben sonst irgendwie einen kompletten Schaden. Wobei ich das überhaupt nicht abwertend meine, ich will bloss sagen: Die grosse Liebe findet weder Mann noch Frau bei Tinder. Aber da gibts wohl Ausnahmen. Wenn du dir diesen Merksatz gut im Hinterkopf behälst wirst du an dieser App deine grosse Freude haben. Ich meinerseits mag Tinder. Die grosse Mehrheit schwört allerdings auf den ganz grossen Klassiker:

 

2. Badoo

Bei Badoo kann sich jeder registrieren, und das ist ja auch gut so. Nur, mit jeder meine ich jedes, jedem und jegliches. Bei Badoo kannst du deinen Namen selber wählen oder auch gleich ein Pseudonym erfinden. Und was das heisst, dass kannst du dir sicher vorstellen. Ob du dich via Facebook verbindest und deine FB-Fötelis auch gleich bei Badoo verwendest oder ob du komplett anonym bleibst – das alles kannst du bei Badoo selber entscheiden. Funktionieren tut die App ähnlich wie Tinder: Du kannst Gesichter oder eben manchaml gar nackte Körper liken. Wenn du dein Facebook Profil damit verknüpfst ist die Chance geliked und dann tatsächlich auch gefickt zu werden logischerweise höher. Denn niemand liked eine Katze im Sack, ausser vielleicht auf Youtube ;).  Badoo ist gratis, bietet aber viele Möglichkeiten in der App selber, sinnlos Geld zum Fenster raus zu werfen. Diverse kleinere und m.E. komplett unnütze Funktionen kosten Geld. Abgerechnet wird via SMS.
Bei mir resultierte nach nur 30 Minuten  chatten auf Badoo bereits das erste Treffen und nach einer Stunde Picknicken im Platzspitz bereits der erste Heiratsantrag einer illegal hier lebenden 25-jährigen unbestimmter Herkunft. (Natürlich weiss ich woher das gute Mädchen kommt, aber ich verschweige hier dieses Detail absichtlich.) Die gute Frau hat weder Aufenthalts-Bewillligung noch Job. Genauer: Sie arbeitet schwarz und schmeisst als Au-Pair bei einer gut betuchten Schweizer-Familie den Haushalt. Obwohl schon etwas älter, geht sie überall als Au-Pair durch, da sie mindestens zehn Jahre  jünger aussieht. Bei Badoo kann Sex schonmal zur Nebensache werden: Einigen geht es primär ums Geld. Und du kannst darauf wetten, dass wenn eine hübsche Frau für ein Treffen einwilligt, dann aber von einer angeblich teuren Zugfahrt jammert, meistens Geld für Sex verlangen will. Wahrscheinlich sind all die Prostituierten vom Sihlquai, denen der Strichplatz zu sauber ist, auf Badoo umgestiegen. Bei derartigen Angeboten am Besten gleich wegzappen, ausser du stehst drauf. Wie eingangs erwähnt, ich tendier sowieso zu Tinder. Aber es gibt weitaus skurilere Apps, wie zum Beispiel:

 

3. Bang with Friends (Facebook App)

Ist die App nun down oder nicht? Egal. Die Idee ist einfach zu gut um sie nicht zu bloggen. Ich kann mich einloggen, aber irgendwie funktioniert die App nicht richtig. Diese App war vor Monaten in aller Medien Munde als sie vom Netz genommen wurde. Teile davon sind allerdings noch online. Es gibt bereis Klone wie z.Bsp. diese App hier, die in die gleiche Richtung geht. Aber die eigenen Facebook-Freunde kennst du ja eh schon und wenn du mit denen ins Bett gehst dann wirds erst richtig kompliziert und für einmal meine ich damit nicht bloss den Facebook-Status.

 

Weitere Flirt Apps:

OkCupid soll ganz ok sein. Allerdings tummeln sich dort in erster Linie angelsächsische Expats. Lovoo ist ein kompletter Badoo-Klon und Zoosk kriegts einfach nicht auf die Reihe. Obwohl ich Zoosk vor einigen Jahren mal für ein Web Magazin testen musste, komme ich mit der Bedienung bis heute nicht klar.
Ganz vergessen kannst Du die Apps der einschlägigen Flirtportale wie Friendscout24. Diese sind kompletter Schwachsinn da man für einen Login dort mehr als 100 CHF bezahlen muss. Bezahlen zum Flirten, das hat doch irgendwie den Hauch der totalen Verzweiflung, was alles andere als sexy ist.

Irgendwie verkommt das Flirten mit all diesen Dating-Apps zum reinen Konsumieren von Menschen ohne Interesse am Gegenüber wie das ein bekannter Twitterer im Rahmen der Re:publica 14 diesen Frühling so schön formulierte:

Jeder will konsumieren und sich bespassen lassen, dabei gehen die Gefühle unter. Unsere Gehirne sind noch nicht an diese neuen Technologien angepasst. Darum schliesse ich mit folgenden Worten:

Vergiss all diese Apps, das reale Leben findet sowieso nicht virtuell statt. Glaube mir, denn ich selber habe lange gebraucht um das zu begreifen!

Spontacts und andere Kontakt-Apps und Meetup-Gruppen bei denen es nicht nur um Sex geht teste ich ab sofort und vielleicht poste ich dazu auch mal was wenn ich lustig genug dazu bin.
Wenn dieser Post gefällt bitte liken. Immerhin musste ich für diese hoffentlich glaubwürdige Recherche mit Mädels aus allen Apps ins Bett, dankeschön. (not)

Christian Mäder

BITLAKE | Content Distribution

5 Gedanken zu „Tinder: Diese 3 Flirt-Apps musst du kennen!

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