Wie Snus den Zigaretten den Rang abläuft

Immer wieder überraschen neue Ideen und Innovationen uns mit neuen Produkten. Dabei würde man die meisten dieser Errungenschaften dem Technologiesektor zuschreiben. Obwohl dies stimmen mag, kann es dennoch für Sie überraschend sein, dass Innovationen auch ausserhalb des High-Tech-Sektors in altbekannten Produkten eine neue Art der Anwendung finden. Das konnten Sie an dem Kaffee, der über Nacht kalt gebrüht wird, gut erkennen. Genussmittel stellen weiterhin einen wichtigen Teil der Forschung dar, bei der nach immer neueren Methoden gesucht wird, um die Erfahrung für Konsumenten zu verbessern. Dies gilt auch für Tabakprodukte.

kaffee
Tabak hat lange Zeit einen generell fragwürdigen Ruf genossen. Auf der einen Seite werden gesundheitliche Bedenken immer wieder in den Vordergrund gerückt, auf der anderen Seite gilt das Rauchen allerdings als beliebtes Genussmittel. Hauptsächlich verantwortlich für die negativen Schlagzeilen sind Zigaretten und gerauchter Tabak generell. Durch die Verbrennung entstehen gesundheitsbedenkliche Substanzen, wobei die grösste Gefahr bei Zigaretten immer noch die Nebenprodukte darstellen. Wer raucht, raucht nicht nur Tabak, sondern auch Teer und Kohlenmonoxid. Das sind Stoffe, die man generell eher mit dem Strassenbelag oder Autoabgasen assoziieren würde. Genau diese Wahrnehmung hat sich in den letzten Jahren stark erhöht, weshalb das Rauchen von Tabak stetig abnimmt. Dafür werden Alternativen immer beliebter.

Als besonders innovativ gilt das Snus, welches ursprünglich aus Schweden kommt. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Kautabaks, da viele negative Aspekte von regulärem Kautabak abgeschafft werden konnten. Beim Kauen werden ganz instinktiv die Speicheldrüsen aktiviert, weshalb Säfte produziert werden. Allerdings können Sie diese natürlich nicht herunterschlucken, da es sich um Tabak handelt. Als Folge dessen musste man diese ständig ausspucken. Beim Snus ist das anders, da man hier nicht kauen muss. Aus dem Grunde ist durch Snus Beutel kein Spucken notwendig, da man die Beutel nur im Mund ruhen lässt. Diese können dann ihre Wirkung entfalten. Snus ist ebenfalls in unterschiedlichen Stärken verfügbar und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Der Wert von Snus als rauchfreie Alternative wird auch in den USA deutlich. Dort versuchen Behörden schon seit Jahrzehnten, die Anzahl der Raucher zu reduzieren und greifen auf die unterschiedlichsten Massnahmen zurück, um das Rauchen unattraktiver zu machen. Dazu zählen erhöhte Steuern, aber auch direktere Massnahmen werden häufig ergriffen. So hatte die US-Metropole New York schon 2014 das Mindestalter für Zigaretten auf 21 Jahre angehoben. Dieses Gesetz sollte sowohl junge Erwachsene schützen, als auch generell ein Zeichen im Zuge der Politik gegen das Rauchen setzen. Doch auch von Seiten der Konsumenten hat sich die Wahrnehmung von Tabakprodukten ohne Rauch erhöht. So haben es rauchfreie Alternativen zu immer grösserer Beliebtheit gebracht. Dazu zählt auch die Bekanntheit von Snus, welches in den USA auf dem Vormarsch ist. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen dem schwedischen Original und den in den USA produzierten Varianten. So verfügen die amerikanischen Snus Produkte nicht über die gleichen Produktionsstandards wie ihre schwedischen Pendants und beinhalten auch andere Zusatzstoffe, darunter häufig einen sehr hohen Anteil an künstlichen Süssstoffen. Bei dem schwedischen Snus hingegen kommen strenge Kontrollen zum Einsatz und die Qualität der Produkte kann generell als überlegen betrachtet werden.

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