The Fall – Tod in Belfast

„The Fall – Tod in Belfast“ ist eine britische Krimi-Serie, die von 2013 bis 2016 auf BBC Two ausgestrahlt wurde. In Deutschland feierte die Krimi-Serie erst Ende 2015 ihre Premiere und wurde im ZDF gezeigt. Die abgeschlossene Serie umfasst 16 Folgen in insgesamt drei Staffeln, die inzwischen auf den meisten gängigen Video-on-Demand-Plattformen gestreamt werden können.

Worum geht es in „The Fall“?

Eine Serienmörder zieht in Belfast seine Runden und stellt die Polizei vor nichts als Rätsel. Zur Unterstützung wird Detective Superintendent Stella Gibson aus London herbeigerufen, um den scheinbar unlösbaren Fall zu übernehmen: Sie soll die Suche nach dem Serienmörder leiten, bei der die nordirische Polizei bisher im Dunkeln tappt. Bei den Opfern handelt es sich immer um junge Frauen, die sich ähnlich sehen. Ein Merkmal des Täters: Die Morde sind stets akkurat geplant und umgesetzt.

Während die Polizei keine Hinweise auf den Täter hat, kennt der Zuschauer den Serienmörder genau: Er heißt Paul Spector und führt ein gegensätzliches Doppelleben. Auf der einen Seite Serienmörder, auf der anderen Seite ein Familientherapeut, der eine Ehefrau und zwei Kinder hat. Doch mit Stella Gibson gewinnt die Suche nach dem Mörder erneut an Fahrt.

Die Hauptfiguren

Stella Gibson: Vor ihrem Aufstieg zum Detective Superintendent arbeitete Gibson im Personenschutz und erwies sich als Spezialistin im Bereich im Verhören von Tatverdächtigen. Durch ihre Erfahrungen mit Spezialfällen ist sie im Polizeibetrieb schnell aufgestiegen und scheint eine der wenigen zu sein, die Paul Spector auf die Spur zu kommen vermag. Sie ist selbstbewusst und stark, so dass niemand in ihrem Umfeld ihre Autorität infrage stellt.

Paul Spector: Wenn er kein gefühlsloser Frauenmörder wäre, könnte man ihn für einen gewöhnlichen Familienvater und Ehemann halten. Doch durch seinen Mangel an Mitgefühl und sein Bedürfnis, jeden zu kontrollieren, schreckt er nicht davor zurück, dafür über Leichen zu gehen. Dabei genießt er es, die absolute Kontrolle über seine Opfer zu haben und nach seinen Regeln zu leben. Seine Familie ist jedoch das beste Alibi, um seine Taten zu verschleiern.

Das Fazit: überraschend anders und nervenzerreißend

„The Fall“ ist keine klassische Detektiv-Serie und genau das macht sie so spannend. Obwohl die Serie in England oft als frauenfeindlich und gewaltverherrlichend kritisiert wurde, ist sie für Thriller-Fans einen Blick wert. Der Zuschauer weiß, wer der Mörder ist, und verfolgt all seine Handlungen und Mordpläne. Obwohl Spector ein düsteres und unbehagliches Gefühl mit sich bringt, kann es schnell passieren, dass man als Zuschauer Sympathie für ihn entwickelt und ihn trotz seiner Taten eigentlich gar nicht hinter Gitter sehen möchte. Somit ist „The Fall“ nicht nur spannend, sondern regt darüber hinaus auch zum Nachdenken über diese völlig neue Perspektive an.

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