Drogenfreie Punks: Straight Edge

Straight Edge

In urbanen Regionen werden alternative, grüne und andere linke Politiker immer öfters in Exekutiv-Ämter gewählt. Bio-Läden und Labels spriessen wie Pilze aus dem Boden. Und die Bewegung Straight Edge ist in aller Munde. Diese propagiert das straight, also ‚nüchtern‘, ‚rein‘. Ganz im Gegensatz zu fucked up. Im Vordergrund steht der Verzicht auf Alkohol, Tabak und Drogen. Mittlerweile gibt es krasse Richtungen wie Hardline, Krishna-core und Vegan Straight Edge, um nur einige zu nennen.

Das „X“ auf dem Handrücken ist eines der bekanntesten Symbole für Straight Edge. Ebendieses  „X“ kennzeichnete in manchen Gaststätten Minderjährige, an die kein Alkohol ausgeschenkt werden durfte.

Heute verfolgen diese Bewegungen nicht selten (fragwürdige) politische oder religiöse Ziele. Von homophoben Hippies bis hin zu rechtsradikalen Bruderschaften. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Namensgeber der Bewegung: Der Song „Straight Edge“ der Band Minor Threat.

Was ich an solchen Bewegungen spannend finde: Diese begründen ihren Ursprung oft in der Musik. Nein falsch, nicht in der Musik. Natürlich nicht. Aber die Musik wird als Audrucksmittel für kulturelle Bewegungen genutzt. Und das ist spannend. Wäre ich Bildungsdirektor, würde ich in der Grundschule ein Fach Namens „Musik und Gesellschaft“ einführen. Jedenfalls hätte   ich ein derartiges Fach in meiner Jugend sehr begrüsst.

Die Straight Edge Bewegung wurde in ihren Anfängen stark durch Ian MacKaye mit seiner Hardcore Punk Band The Teen Idles geprägt. Und diese legendäre Band verlinke hier zum Abschluss noch:

Straight Edge auf Wikipedia

 

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Christian Mäder

BITLAKE | Content Distribution

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