Samsung Hall: Aussen hui – innen noch mehr hui!

Noch sind die Bauarbeiter die Stars auf der Bühne der neuen Samsung Hall. Nach 1.5 Jahren Bauzeit geht es nun um den letzten Schliff.

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Die Arbeiten sind in vollem Gang, die Akkuschrauber laufen heiss und überall wuseln Leute mit Werkzeuggürteln herum! Wir stehen mittendrin mit unserem Foto-Stativ und fühlen uns ein bisschen wie ein Alpabzug im Feierabendverkehr. Aber wir wollten jetzt halt endlich mal sehen, was hier am Stadtrand – nur ein Bierbüchsenwurf vom Bahnhof Stettbach entfernt – gebaut wird. Was von aussen nach einer relativ normalen Halle aussieht, entpuppt sich innen als eine reinrassige Konzert- und Eventlocation mit allem Schnickschnack.

Das Herzstück ist die 2000 Quadratmeter grosse HALL.

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Wo jetzt noch die Hubstapler und Hebebühnen rumdüsen, werden in einer Woche schon die ersten Besucher beschallt! Und das in bester Qualität: Die Musikanlage soll mehr „Bums“ haben, als jene des Openair Frauenfeld. Die 6-eckige Hallenkonstruktion mit speziellen Wandpannels schluckt den unerwünschten Hall bei Konzerten. Wenn es so cool tönt, wie es aussieht, dann darf man sich freuen! Die Bohrmaschinen und die Bauarbeiterflüche tönten jedenfalls schon mal ziemlich satt und hallen auch nicht nach;-)

Über 5000 Leute haben in der HALL Platz. 1000 davon können sich einen Sitzplatz gönnen. Und wenn man so von der hintersten Reihe in die arena-förmige Halle blickt, fühlt man sich ein bisschen wie Cäsar im alten Rom.

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Was bei den Römern auch immer wichtig war: Essen und Trinken. Dafür gibt es direkt beim Haupteingang eine grosse „Fress-Strasse“ und verschiedene Bars.

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Neben der HALL gibt’s noch das LOFT (580 Stehplätze) im ersten Stock und den CLUB (800 Stehplätze) im UG. So sind also gleichzeitige Konzerte auf 3 Bühnen möglich. Mit dieser Konfiguration wird die Samsung Hall heute in einer Woche auch von Gölä, Bligg, Damian Lynn und anderen Schweizer Künstlern eröffnet.

Danach ist der Eventkalender prall gefüllt: Dream Theater, Shadowland 2 (dank ausfahrbarer Tribüne dann mit über 2000 Sitzplätzen), Skunk Anansie, Gotthard, Korn, Sting, Parkway Drive und, und, und…. also ich würde den Bahnhof Stettbach in der VBZ-App schon mal in die Favoriten-Liste aufnehmen. Und für Leute mit Stellwerkstörungs-Allergie gibt’s übrigens auch Parkplätze in der hauseigenen Tiefgarage.

Märä

Stieg einst von den hohen Glarner Bergen herunter in die Häuserschluchten Zürichs, um sich todesmutig in die Konzert-Locations in der Umgebung zu stürzen. Was dabei alles so passiert, liest man jeweils hier auf Bonz.ch. Ausserdem hört man mich ab und zu beim besten Radiosender der Welt: toxic.fm!

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