Gilmore Girls Reloaded

Was war das nur für eine unglaubliche Serie? Als die erste Staffel der „Gilmore Girls“ im Jahr 2000 ausgestrahlt wurde, hat Produzentin Amy Sherman-Palladino wohl selbst nicht mit diesem spektakulären Erfolg gerechnet. 7 Staffeln und 153 Episoden später: Die letzte Folge wird ausgestrahlt; Rory Gilmore verlässt Stars Hollow – die „Gilmore Girls“ sind Geschichte. Bis zum Jahr 2016. Netflix konnte alle Darsteller für ein Revival verpflichten – die „Gilmore Girls“ feierten am 25. November 2016 ihr Comeback!

Wie geht es den Bewohnern von Stars Hollow?

25. November 2016. 9 Uhr. Netflix strahlte die neuen Episoden der „Gilmore Girls“ aus. Der größte Unterschied? Die Folgen dauern nun 90 statt 40 Minuten und es gibt gerade einmal vier statt rund 20 Episoden. Mit „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ gibt Netflix einen Einblick hinter die Kulissen und verrät, wie es Rory, Lorelei, Luke und Lane in den letzten Jahren gegangen ist, was sie jetzt machen und welche Pläne sie verfolgen. Kurzer Spoiler-Alarm: Natürlich sind Lorelei und Luke noch ein Paar, Paris sorgt weiterhin für Angst und Schrecken (und Nachwuchs) und Lane probt mit ihrer Band noch immer in der Garage. Viel hat sich scheinbar nicht getan. Doch es wird schnell klar, dass Lorelei und Rory mit dem Tod ihres Vaters bzw. Großvaters zu kämpfen haben. Es ist vor allem Emily, die den Tod ihres Mannes Richard noch nicht verkraftet hat und – eine weitere Überraschung – sich endlich für eine fixe Haushälterin entschieden hat. Apropos entschieden – ist Rory mit Logan, Dean oder doch Jess liiert? Das wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten.

Eine perfekte Fortsetzung

Netflix hat mit „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ die Sensation geschafft. Nicht nur, dass alle Darsteller (Lauren Graham/Lorelei, Alexis Bledel/Rory, Kelly Bishop/Emily, Scott Patterson/Luke, Keika Agena/Lane, Liza Weil/Paris, Jared Padalecki/Dean, Milo Ventimiglia/Jess oder auch Mett Czuchry/Logan Huntzberger) verpflichtet werden konnten, scheint es, als hätte die zehnjährige Pause tatsächlich gut getan. Die Dialoge sind frisch und unterhaltsam, die Lebensgeschichten nachvollziehbar und die Überraschungsmomente perfekt in Szene gesetzt. Natürlich setzen die Verantwortlichen auch auf die Tränendrüse: Edward Herrmann, der von Anbeginn an die Rolle des Richard Gilmore verkörperte, verstarb am 31. Dezember 2014. Sein Tod wird auch in der Serie thematisiert – Rückblicke sorgen dafür, dass Herrmann auch zu sehen ist, was besonders die Fans der ersten Stunde begeistern wird.

Gilmore Girls: Werden weitere Folgen produziert?

Was wir 360 Minuten später wissen: Die „Gilmore Girls“ begeistern wie zu Beginn des Jahrtausendwechsels, wobei in den vier Folgen klar wurde, dass die heile Welt, die wir uns in den letzten Jahren für die Beteiligten gewünscht haben, Risse bekommen hat. An dieser Stelle wollen wir auch nicht mehr verraten. Doch die letzte Szene, die von Produzentin Amy Sherman-Palladino schon für die siebte Staffel geplant war und nun endlich verwirklicht werden konnte, sorgt natürlich dafür, dass viele Fans hoffen, dass die „Gilmore Girls“ eine weitere Fortsetzung erleben. Folgt man diversen Gerüchten, so stehen die Darsteller für weitere Episoden bereits zur Verfügung.

Trailer

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AnnA

♥ musix und serienjunkie

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