King Kong – ein Verkaufsschlager ohnegleichen

Der monströse prähistorische Affe King Kong zählt unstreitig zu den herausragenden Erscheinungen des modernen Kulturbetriebs. Hinter der rauen Schale steckt aber ein weicher Kern. Die Gefühle, die der Affe für die Frau hegt, berühren. Namentlich im Kontext seiner Gefangenschaft und kommerziellen Ausbeutung. Seine Wut ist verständlich, sein Ende tragisch. Kein Wunder, dass er alle Herzen im Sturm erobert und sich als Segen für den Verkauf entpuppt. King Kong hat nachweislich als Film, Spiel und Musical Triumphe gefeiert.

King Kong auf der Leinwand

Die Originalverfilmung stammt aus dem Jahr 1933. Mit „King Kong und die weiße Frau“ ging Merian C. Cooper in die Annalen ein. Sein Fantasy-Abenteuer gilt als Prototyp der Monsterfilme, ja an ihm haben sich buchstäblich alle Nachfolger messen müssen. Und nicht wenige Kritiker sehen selbst heute noch in diesem Werk gar das beste des Genres überhaupt.

Der draufgängerische Filmemacher Carl Denham, der auf einer verlassenen Insel einen romantischen Film drehen möchte, wird von Robert Armstrong dargestellt. Ihm zur Seite steht Fay Wray, die Ann Darrow, die Rumtreiberin und Hauptperson des Films, verkörpert. Als sie auf der Insel von den Eingeborenen entführt und der Gottheit Kong als Opfer dargebracht wird, macht sich unter der Federführung von Bootsmann Jack Driscoll, gespielt von Bruce Cabot, ein Rettungstrupp auf die Suche nach der Entführten.

Kinobesucher dürften sich mehr von der zweiten Neuverfilmung des Originals angesprochen fühlen. Immerhin hat 2005 bei „King Kong“ Peter Jackson Regie geführt. Die Darsteller Jack Black, Naomi Watts und Adrien Brody taten ein Übriges. In die Rolle des Riesenaffen schlüpfte Andy Serkis, der dafür eigens monatelang zoologischen Unterricht genommen hat. Seine Mimik und Gestik wurden dabei gescannt und in der Computeranimation des Affen eins zu eins wiedergegeben. Bereits in „Herr der Ringe“ (2001–2003) hatte der Darsteller nach diesem Prinzip Gollum Leben eingehaucht.

Rockyrama

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King Kong im Casino und auf der Konsole

Zeitgleich mit dem Remake von Peter Jackson erschien der Filmklassiker als Anwendung für Konsolen wie Xbox 360, NDS, GC und PS2. Das Spiel ist eine Kombi aus Ego-Shooter und Actionspiel. Es steht dem Spieler frei, mit Jack Driscoll oder King Kong an den Start zu gehen. Im Unterschied zu King Kong muss Jack Driscoll allerdings unentwegt allerhand Rätsel lösen. Die Handlung des Spiels folgt nahtlos der Filmvorlage, die audiovisuelle Umsetzung des Spiels darf als gelungen bezeichnet werden.

Eine gute Figur macht King Kong durchaus auch in der Welt der Online-Spielautomaten. Im Zuge des passenden Online-Slots wird mit auf 5 Rollen mit 25 Gewinnlinien aufgewartet. Mit überwältigenden Animationen und unzähligen audiovisuellen Effekten entführt der Slot den Spieler auf eine Insel, die seine kühnsten Erwartungen übertrifft. Falls die richtigen Symbole auftreten, winken echte Filmszenen. Erscheint der Gorilla auf den Rollen 2, 3 und 4, ersetzt er als Wild-Symbole alle Symbole außer dem Scatter-Symbol. In diesem Fall besteht Aussicht auf hohe Gewinne. Um die Gewinnchancen ist es aber auch deswegen gut bestellt, weil der Spielautomat mit einer Auszahlungsquote von 95,8 % daherkommt.

King Kong auf der Bühne

Das Musical „King Kong“ von Paul Graham Brown und James Edward Lyons nach dem Roman von Delos W. Lovelace feierte 2009 Premiere. Was im ersten Moment den Anschein einer Schnapsidee hat, entpuppt sich rasch als genialer Schachzug. Den Abenteuerroman der 30er-Jahre mit nur 3 Darstellern auf die Bühne zu bringen, macht gerade den Reiz aus. Das schier Unmögliche wird mit den Mitteln der Theaterkunst möglich und verspricht ein intensives wie kurzweiliges Theatererlebnis. Davon zeugen die Kammerspiele Seeb.

Es geht aber auch anders. Größer. 2018 kommt „King Kong“ an den Broadway. Genauer gesagt wird der Affe das Musical „Miss Saigon“ ablösen. Über Premiere, Cast und Start des Ticketverkaufs ist bis dato noch nichts bekannt, dem Zufall überlassen bleibt aber absolut nichts. So sind namhafte Szenegrößen mit von der Partie. Für Regie und Choreografie wird Drew McOnie verantwortlich zeichnen, der sich bereits mit der Inszenierung von „In the Heights“ und „Jesus Christ Superstar“ hervorgetan hat. Um die Songs kümmern sich Marius de Vries und Eddie Perfect. Das wirklich Besondere an diesem Unterfangen ist freilich der 6 Meter große Gorilla, der nicht weniger als eine Tonne auf die Waage bringt und regelrecht eine Heerschar an Puppenspielern zur Animation benötigt. Angesichts dieser hochfliegenden Pläne gilt es wohl, sich so schnell wie möglich nach Tickets umzuschauen.

SNEAK PEEK: King Kong the musical von 3AWRadio

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