Ozark: Die Netflix-Serie mit den besten Rezensionen geht in die dritte Runde

Marty Byrde aus der Netflix-Produktion „Ozark“ ist nicht nur Finanzberater und Vater zweier Kinder, sondern auch heimlicher Geldwäscher. Nachdem Marty im Konflikt mit einem Drogenboss stand, flieht er in der ersten Staffel mit seiner Familie von Chicago in die Missouri Ozarks. Doch hier brodelt es unter der Oberfläche: Kriminelle Machenschaften sind an der Tagesordnung und die Region ist ein ganz eigenes kleines Labyrinth aus Geldwäsche, Drogendeals und Co. Das stellt nicht nur Martys Moral, sondern auch die ganze Familie auf die Probe. Und was am Anfang noch von einem Drogenkartell aufgezwungen wurde, macht mittlerweile vor allem Martys Ehefrau Wendy richtig grossen Spass.

Die Familie der Byrdes begleiten wir in „Ozark“ nun schon seit zwei Staffeln. Die dritte hat Hauptdarsteller Jason Bateman schon 2018 bestätigt, seit Ende März ist sie auf Netflix endlich verfügbar. Bateman sagt zur neuen Staffel:

„Ich freue mich für mich selbst, aber um Marty mache ich mir Sorgen.“

Für Marty könnte es in Staffel 3 also schwierig werden. Der Showrunner der Serie bestätigt, dass Marty sich zwar nicht im freien Fall befindet, aber auch keine Sicherheit finden kann. Ausserdem erfahren wir in der Zusammenfassung der neuen Staffel, dass sich der Machtkampf zwischen Wendy und Marty verschärft: Seine Ehefrau tut sich mit einem Drogenboss zusammen und möchte das Imperium erweitern. Gleichzeitig taucht als neue Figur Wendys psychisch kranker Bruder Ben auf – eine hoffentlich spannende Entwicklung.

„Ozark“ ist und bleibt sicher einer von Netflix‘ grössten Erfolgen. Das liegt vor allem an der rasend schnellen Erzählstrategie, bei der Konflikt auf Konflikt folgt. Dadurch bleiben wir als Zuschauer interessiert und es entsteht ein riesiges Bingewatching-Potenzial. Nach klischeehaften Figuren und steifen Dialogen sucht man in „Ozark“ vergeblich. Stattdessen werden Thriller-Elemente und Familienzwist so realistisch verknüpft, dass es fast beängstigend ist. Hier steht nicht die rohe Gewalt im Fokus, sondern eher deren Folgen für die eigenen Emotionen und das Zwischenmenschliche. Zahlreiche Gründe, sich auf die neue Staffel zu freuen – immerhin wollen wir wissen, wie weit die Byrdes gehen werden.

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