Heisses Eisen: 7 Tage, 7 Elemente // Part I: Hardrock

Metal findet ja plötzlich jeder wieder irgendwie cool. Mit ironischer Distanz natürlich, sonst ist es mit der Coolness rasch vorbei. Hipster-Kacke! Hier geht es um Heldenverehrung, um Lobgesänge auf eine Musikrichtung und alles, was sie verkörpert. Genauso gerne haue ich aber auch mal eine Band oder ein ganzes Genre mit Schmackes in die Pfanne. Zum Warmwerden wird jedoch abgefeiert: sieben Tage lang, jeden Tag ein Metal-Genre. Klar: Das reicht nicht, um jedes Kaff auf der ominösen Map of Metal zu bereisen. Wen interessiert's? Ich steck zunächst mal das Gelände ab und präsentiere ein paar Bands, die es verdient haben. Neuere Bands in erster Linie. Und so subjektiv wie möglich. Was mir nicht passt, kommt gar nicht vor. Vollständigkeit gibt's vielleicht anderswo. Aber sicher nicht mit fünf Songs pro Tag. Und was kommt danach? Heisses Eisen: meine (un)regelmässige Metal-Kolumne auf bonz.ch. So sie denn kommt. Bis dahin wünsch ich einen Heidenspass!

Matte aka Heavy Mättel

Ps. Dank an Befelino für die Einladung. Ja, warum nicht: Keep on bangin', Metal-Bro!

7 Tage, 7 Elemente

Part I: Hardrock
Hardrock klingt erstmal nach gepflegter Langeweile. Zu Unrecht! Es tut sich nämlich gerade eine ganze Menge in diesem Bereich. Retrowelle? Vintagesound? Billige Aufgüsse? Ja klar, Trends spülen immer auch Mist an Land. In diesem Falle ist die Trefferquote aber verdammt hoch. Darum fällt die Auswahl auch so schwer. Auf die Klassiker verzichte ich schon mal: Rainbow, UFO, Thin Lizzy, Led Zeppelin, Black Sabbath, Uriah Heep, Deep Purple und AC/DC kennt eh jeder. Hier kommt die neue Generation – und die ist teuflisch gut! Aber Achtung: gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. Oder so.


Wenn ich ein Mädchen wär, hätt ich mich am Hammer of Doom sicher in den Frontindianer verguckt. Singen kann er aber auch. Münster, Westfahlen aber definitiv keine Studentenmucke.


Mit soviel Coolness so schamlos Thin Lizzy zu huldigen, hätte 'nen ganz grossen Preis verdient. Den Nobelpreis vielleicht? Das Video auf jeden Fall einen Oscar.


Stil kann man nicht kaufen. Die hier haben ihn entweder geborgt oder geschenkt bekommen. Er steht ihn jedenfalls verdammt gut. Sie dürfen ihn behalten.


So sanftmütig (und musikalisch genial) wurde der Teufel schon länger nicht mehr in alle Himmel gelobt. Ach ja: schon wieder Schweden.


Wer bei diesen Gitarrenharmonien keine Gänsehaut bekommt, muss tot sein. Oder ganz schlechten Geschmack haben. Ein echter Geheimtipp übrigens!

Matte

Für Heavy Metal zuständig … und ist der linke Fuss und die rechte Hand von Trollhauser.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

X