1

iPad Retro Cover

Auf der Suche nach einer neuen Hülle für mein iPad bin ich auf den Shop radbag.ch gestoßen. Die haben nämlich ein Zurück in die Zukunft iPad Cover. How cool is that? Das iPad Cover sieht Biff’s gestohlenem Sport Almanach aus „Zurück in die Zukunft“ zum Verwechseln ähnlich.

ipadcover

Habe dann ein bisschen durch den Shop gestöbert und mich über einige Produkttexte sehr amüsiert. Beim Text zum Pistolen Projektions-Wecker ist z. B. die Rede von James Bond; da heißt es: „Er zückt die Pistole, die natürlich nebenbei – unter anderem – ein Wecker ist, und drückt einen verborgenen Mini-Schalter. Und schon weiß er wie spät es ist, und dass er noch ein bisschen Zeit hat, dem zufällig anwesenden Supermodel die Vorzüge britischer Lebensart zu demonstrieren.“ Habe mir die Szene gerade bildlich vorgestellt. Beim Einkauf kannst du dich also nebenbei auch noch köstlich amüsieren.

Übrigens eignen sich viele der Produkte bei radbag ziemlich gut als Geschenk. Und da Geschenke kaufen bekanntlich ziemlich anstrengend sein kann, vor allem, wenn man sich erstens nicht sicher ist, wonach man sucht und zweitens die Konsumlust in unserer Gesellschaft ohnehin schon so ausgeprägt ist, dass wir eigentlich schon alles haben. Mithilfe des Geschenkefinders kannst du sämtliche Verwandten und Bekannten beispielsweise zu Weihnachten ganz einfach beschenken: Es lässt sich nach Preis sowie Persönlichkeit filtern und so habe ich für meine Freundin, die ich als „Küchen Queen“, aber gleichzeitig als „Großes Kind“ bezeichnen würde, tolle Treffer erzielt: Darunter z. B. Ein Kaffeebecher im Design eines Kameraobjektivs, der kleine Schreibtischstaubsauger Henry und das Anti-Zicken-Spray, an dem ich wahrscheinlich die größere Freude haben werde.

Tagesanzeiger auf dem iPad

[Trigami-Anzeige]


Die neue iPad App des Tagesanzeigers ist da und erscheint ab sofort 2 mal täglich: Um 3 Uhr nachts erscheint die Morgenausgabe mit den Artikeln aus der Zeitung, ab 18 Uhr steht dann die Abendausgabe mit den tagesaktuellen Inhalten zur Verfügung. Bis Ende August ist die Nutzung der iPad App kostenlos. Ab September sind folgende Angebote über den App Store erhältlich: Einzelausgaben (2 Ausgaben / Tag) für CHF 2.00, Wochenangebote für CHF 9.00 und Monatsangebote für CHF 29.00.

Was kann die App alles?
Push-Funktion auf Breaking News oder selbstgewählte Stichworte, Schriftgrösse ist einstellbar und Artikel können gebookmarked oder sogar lokal gespeichert werden. Mit dabei sind auch alle Regionalausgaben (Unter- und Oberland, rechtes und linkes Seeufer). In der App integriert sind 31 Fernsehsender (powered by Zattoo).
Und was ich besonders nützlich finde: Das Ausgabenarchiv inkl. einer Suchfunktion über alle Ausgaben.
Dazu kommen natürlich Features wie man sie aus dem Web bereits kennt: Sharing (per Email, Facebook & Twitter)

Was meiner Meinung noch fehlt: Newsticker. Gerade jetzt wo sich die Ereignisse in Lybien überstürzen wäre ein solches Feature doch sehr nützlich.

Folgende Frage ist nicht neu, beschäftigt sie doch seit langem die ganze Journalistenzunft: Wie können Newsites & Tageszeitungen Aufmerksamkeit in Geld umwandeln?
Alleine durch Werbebanner wird dies nicht gelingen. Diese werden immer penetranter und zugleich sinken die TKPs in den Keller. Soll man den Inhalt also nur noch zahlenden Kunden präsentieren? Nein, ich denke nicht. Dies wäre nicht ökonomisch.. Bezahlschranken schwächen die Hauptattraktion und Information im Web ist nun mal kein knappes Gut. Also besteht meiner Meinung nach die Lösung darin, ein Premium Abo ohne Werbung anzubieten. Eine sogenannte Business Class für Online-News. Damit hat man zwar die selben Inhalte, aber ohne blinkende Banner. Es betrifft den Kauf eines besseren Erlebnisses. Es geht um Dienstleistungen und Nutzererfahrung. Anders formuliert: Kunden lesen Bezahlinhalte, während User Gratisinhalte absurfen. Ich hoffe die Tagesanzeiger iPad App ist ein Schritt in diese Richtung und der Tagi wird in Zukunft alle Inhalte auch ins Web stellen, aber zugleich ein Premium Abo lancieren. Für eine Zeitung wie der Tagesanzeiger eine ist bin ich gerne bereit, auch im Web(!), ein paar Franken zu bezahlen, wenn ich dann alle Inhalte ohne lästige Werbung konsumieren kann.

NB: Das laufende Zeitungsabo kann in ein iPad-App-Abo konvertiert werden.

1

iPad wird zum Skateboard


Jeff King und Chad Knight bauen ein Skateboard aus einem iPad und versuchen damit, eine Halfpipe zu skaten.
>>noch mehr. Als ob es nicht bereits genug Clips gibt, in welchen das iPad zweckentfremdet wird. Leute, benutzt doch das iPad um euch virtuelle Apps, Bücher etc, zu kaufen, und nicht für so kreatives Zeug.

0

Konsumkolumne

Der Zufall wollte es, dass mich mein Weg letzthin an einer Filiale einem Ableger des auf diesem Blog oftmals gescholtenen Kaffeehauskonzerns vorbeiführte. Der Zufall ist Kalkül des Anbieters (/Franchisenehmers), denn der Weg den ich beschritt, ist ein Weg den viele Andere tagtäglich gehen müssen.
„Da war“ also – etwas billig gewalsert – „gerade das Wirtshaus am Weg. Ich ging hinein.“
Im Raum waren dann aber überraschenderweise nur wenige Menschen versammelt. An Tischen sitzend, vor Bildschirmen (scheinbar) beschäftigt.
Betriebe solcher Art müssen, um ihre magnetische Wirkung zu entfalten, also – so dämmerte es mir (ehrlicherweise: erst im Nachhinein) – zentral gelegen sein…
Der Doppelte zum Mitnehmen, im doppelten Pappbecher gereicht, erzählte mir – meinen Gaumen versengend – die Geschichte, weshalb es überaus leicht fällt, dieses Betriebsgetriebe ganz einfach zu meiden.

Boykott und Meiden gestalten sich aber wesentlich schwieriger, wenn es um – achtung: Staub – elektronische Geräte geht. In diesen Fällen sind wir – die über Jahre hinweg konditionierten Konsumenten – abhängiger und gegenüber Verfehlungen der Hersteller leider auch ‚nachsichtiger.’ Wenig Überraschung und Empörung verursacht beispielsweise die im Zusammenhang mit dem schweizerisch-chinesischen (Frei-(?))Handelsabkommen geäusserte Meldung der gute Arbeit gegen schlechte Arbeitsbedingungen leistenden (oder zumindest auf Missstände aufmerksam machenden) Solidar Suisse betreffend Apple:

Apple hat die Arbeitsbedingungen bei den Firmen, die in China seine iPhones und iPads produzieren, nicht verbessert. Im Gegenteil: Nachdem Foxconn wegen einer Selbstmordwelle bei seinen Angestellten unter Beschuss geraten ist, hat Apple einfach zu Pegatron gewechselt – wo noch schlimmere Arbeitsbedingungen herrschen: Bis zu 69 Wochenstunden in einer Sieben-Tagewoche und ein Lohn, bei dem das Existenzminimum nur mit Überstunden erreicht werden kann.

Grund genug für mich den folgenden Videoclip hier zu deponieren:

throwing back the apple(?)

Aber: Nicht falsch verstehen, dieser Beitrag soll kein Aufruf sein, anstelle des kritisierten Konzerngiganten den wahrscheinlich ähnlich agierenden Konkurrenten, dessen Gerätebenamsung so unglaublich ehrlich daherkommt, zu berücksichtigen. Eine mögliche gesundheitliche Konsequenz haben Radiohead Jahre bevor das hier gemeinte Gerät in Umlauf kam, bekanntlich im folgenden Song – zumindest im Titel – vorweggenommen.

http://youtu.be/-Sg6IlXXrVE

Vom Zufall der teilweisen Übereinstimmung von Songtitel und Produktname abgesehen, kann die Diagnose als vom jeweiligen Geräteanbieter unabhängig betrachtet werden. Allerdings: Es ist wohl selten das schlechte Gewissen gegenüber den Arbeitern, welches den User verfolgt (NSA lässt grüssen).

“Tipps, um an saubere Geräte zu kommen?” Von mir nicht, denn als „Besitzer“ eines anderweitig vorbelasteten Gerätes bin ich sowieso der Falsche, um euch irgendetwas zu empfehlen.

Auf eine mögliche Alternative hat aber vor Monaten Mitblogger Spitz hingewiesen.

4

Boulevardbindestrichsspotting

TV-Programm, FCB-Dragovic, Gstaad-Out, Pferde-Quäler, Blick.ch-Leser,
Velo-Hasser, Unglücks-Lokführer, Mursi-Anhänger[n], US-Geheimdienstaffäre,
Schock-Video, Todes-Zug, PARTY-FERIEN, News-Erlebnis, iPad-Ausgabe, Homepage-Betreiber, Royal-Experte, Sauber-Frijns, Olympia-Sieger,
Gold-Medaille, Femen-Aktivist, Käfer-Spiel, «Supertalent»-Jury,
Wild-Wanderwochen, Sozialhilfe-Bezüger, Swisscom-CEO, Pool-Cabrio,
Polit-Propaganda, Villars-sur-Glâne, Badi-Check, Bauch-Landung, US-Politiker,
Nordic-Walking-Plausch, [Plug-in], Bike-Weekend, Open-Air-Guide,
Festival-Sommer, Kult-Sünneler, BLICK-Sommerleute-Aktion, Openair-Kinos,
40-jährige,Lyon-Star, GC-Skibbe, EM-Viertelfinal, Tennis-Girls, Juniorinnen-EM,
Mini-Royals, «DSDS»-Luca, Musical-Rolle, 3+-Erfolgsserie, Make-Up,
«Lunch Beat New York City»-Party, «Lollipop Chainsaw»-Macher[s], […].

Ballungsfund am 25.7.13.–

0

Smetana auf dem Friedhof Vyšehrad

Smetanas Grab und Christian Mäder

Ich lass mich ja gerne immer wieder mit Promis ablichten. Hier zusammen auf dem Bild mit Smetana. Smetana liegt mit vielen anderen Berühmtheiten zusammen (Antonin Dvorak, Jan Neruda, Karel Capek, Josef Vaclav Myslbek, Bozena Nemcova, Jaroslav Heyrovsky, Alfons Mucha, Rafael Kubelik, Waldemar Matuska und vielen anderen) auf dem Friedhof Vyšehrad in Prag, unweit der Moldau. Und geniesst seine ewige Ruhe. Ruhe darum, weil viele Touristen diesen wunderschönen Friedhof links liegen lassen.. wohl weil sie davon nichts wissen.
Also: Wer Prag besucht, sollte nicht nur den jüdischen, sondern eben auch den Friedhof Vyšehrad besuchen. Alleine die Aussicht auf Prag und die Prager Burg ist es wert!

Selbst die Bewertungen auf Tripadvisor gehen alle Richtung Geheimtipp!


NB: Es gibt zig Künstler in Prag die noch leben und z.T. sogar in einer Band spielen wie z.Bsp. das Nauzea Orchestra.

0

Sommer: endlich wieder skaten!


Dazu hier ein toller longobard freeride Clip. Im Winter mussten wir ja auf die U-Bahn ausweichen. Ein weiterer toller Freeboard Clip: hier!
Und wenn ich schon dabei bin, ein Kurzfilm: Der Skater und die Ameise. Hundeskaten, ein Skateboarder ohne Beine, 6-jähriger Skateboarder, Skateboarden in Afghanistan, Burma, Israel / Palästina, Hippster in L.A., das grösste Skateboard der Welt, ein gefaktes Skateboard Video und skaten auf einem iPad.