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Nächtlicher Partylärm

Rundschau vom 16.11.2011
Gestern Abend zeigte die Rundschau auf SF1 die Konflikte zwischen Nachtleben und Nachtruhe in einem Beitrag auf.
Also wenn ein so legendärer Kulturverein wie das Sous Soul in Bern schliessen muss, nur weil die Frau Professorin Ruhe will.. dann verstehe ich das nicht. Immerhin war der Club wohl zuerst da und ebengenau dieses kulturelle Angebot macht die Stadt ja so interessant zum wohnen. Und ja, ich wohne in in der Nähe der Zürcher Langstrasse, ich weiss wovon ich spreche.
(Danke an Sascha für den Hinweis)
Und ja, die Pedition Pro Nachtleben Bern kann noch bis Freitagabend unterschrieben werden.

Woven Hand

Gestern hatte ich das Glück und durfte Woven Hand und damit den absolut grandiosen Künstler David Eugene Edwards im Viadukt hautnah erleben. Das kleine aber sehr feine Lokal “Restaurant Viadukt” hat mit Woven Hand eine Riesenportion musikalische Qualität nach Zürich gebracht. Auch bot das Lokal mit seinem schönen Gewölbe eine würdige Kulisse für den wunderbaren Künstler. Das Konzert war grossartig, wenn nicht denkwürdig. Edwards bot den Besuchern eine ungewöhnlich intensive Performance. Dieser Künstler ist eine wirklich spezielle Erscheinung, ein Freak im positiven Sinne, mit einer ziemlich merkwürdigen und interessanten Gestik und Mimik, die einen das gesamte Konzert hindurch in den Bann zog. Ich kann mich nicht daran erinnern, mal an irgendeinem anderen Konzert so viele Gänsehaut-Anfälle gehabt zu haben. Wie man sieht, bin ich schwer beeindruckt von Edwards und seinen Mitmusikern, und dies nachhaltig.

Edwards ist übrigens auch der Sänger der 2005 aufgelösten Band 16 Horse Power. Er wuchs in der religiösen Gemeinschaft der Kirche des Nazareners auf und war in seiner Jugend mit seinem Grossvater, einem Wanderprediger, unterwegs. Daher drehen sich seine Texte oft um Religion und Spiritualität. Aber hey, eigentlich ist’s egal, ich meine Beck ist auch in der Scientology und macht trotzdem gute Musik.
Über Edwards wurde ein Dokumentarfilm gedreht. (s. weiter unten)
Wovenhand spielt dieses Wochenende nochmals in der Schweiz: am Rock Altitude Festival in Le Locle.

David Eugene Edwards, 11. August 2011, Viadukt Zürich:

Hier noch die Youtube Links zum Dokumentarfilm: David Eugene Edwards – The Preacher: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

Und hier einer der bekanntestens Songs von Wovenhand: Dirty Blue.

Weitere Konzerte im Viadukt Zürich:

Freitag 2. September: Reverend Beat-Man, The Giant Robots, DJ The Trottles of Dead
Sonntag, 18. September: Gus Macgregor feat & Jaël
Donnerstag 29. September Gustav, Fiona Daniel Solo
Samstag 8. Oktober: Mama Rosin, The Honshu Wolves und Black Sally
Samstag & Sonntag, 9. und 10. Okotber: Jazzwerkstatt Zürich
Samstag 22. Oktober: Monotales
Sonntag 23. Oktober: 22 Pistepirkko, Mirel Wagner
Donnerstag 3. November: Jochen Distelmeyer
Samstag 19. November: The Deadstring Brothers
Freitag 25. November: Sarabeth Tucek
Samstag 26. November: Duke Garwood

Cyriak als Theaterstück


Das Stück Cows & Cows & Cows vom Künstler Cyriak schafft es erstmals ins Theater. Und ich muss sagen, absolut genial adaptiert. iLike

This piece was choreographed by Shena. It is based off the Cows & Cows & Cows video which is found on Youtube. She was inspired by how the cows moved and wanted to see how it would look on humans. This dance blurs the line between technology and reality.

Kreative Medienmacher

Aus Persoenlich.com: ..Während viele Zeitungshäuser ums Überleben kämpfen, nutzen junge, unabhängige Journalisten den Wandel der Zeit und gründen Online-Magazine. Dass sich ihr Mut zur Innovation lohnt, beweisen die steigenden Leserzahlen. In einer Serie zeigt “persoenlich.com”, wie ehrgeizige Medienmacher neue Geschäftsmodelle entwickeln und damit Erfolg haben.
Zu den Interviews da lang. NB: Im letzten Interview geht’s um BONZ.

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Filmkultur in Nordkorea


Eine neuer, 3-teiliger Dokumentarfilm über die Filmkultur(?) in Nordkorea auf vbs tv. (Erinnerung, das war der Channel der den ultrakrassen Dok über Liberia produzierten.)
Total weird… hätte mir vor Staunen fast den Kiefer ausgerenkt. Schaut es auch an.
Part 2
Part 3
You could say that North Korean dictator Kim Jong Il has two primary obsessions: maintaining nuclear weapons capability as a means of protecting his “hermit kingdom,” and thwarting pressure from outside forces like America and the rest of the industrialized world to open his country to modern things like electricity… and he’s obsessed with film. He loves movies. It’s rumored that he has one of the largest private film collections in the world. His favorite film is Gone with the Wind and his favorite actress is Elizabeth Taylor.